Eltmann
2. Judo-Liga Süd, Frauen

Die Eltmanner Judo-Frauen punkten auswärts

Die Kämpferinnen der SGE besiegen in Gröbenzell den Gastgeber und unterliegen dem TSV Altenfurt.
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Den entscheidenden Punkt zum 4:1-Zwischenstand holt die Eltmannerin Rebecca Heidingsfelder mit diesem Innenschenkelwurf gegen die Gröbenzellerin Carolin Marquart. Foto: privat
Den entscheidenden Punkt zum 4:1-Zwischenstand holt die Eltmannerin Rebecca Heidingsfelder mit diesem Innenschenkelwurf gegen die Gröbenzellerin Carolin Marquart. Foto: privat
Der Saisonauftakt in der 2. Liga Süd war bei den Judo-Frauen der SG Eltmann gekennzeichnet von Absagen über Absagen in den eigenen Reihen. So fuhren die Unterfränkinnen zum rein bayerischen Vergleich mit einer Rumpfmannschaft gen Süden. Zudem mussten die Wallburgstädterinnen gegen die beiden Ex-Bundesligisten aus Altenfurt und den ausrichtenden SC Gröbenzell auf die Matten. Ergebnis: Niederlage gegen Altenfurt und Sieg über Gröbenzell.
Die beiden Eltmanner Betreuer Andre Klust und Edgar Riedl hatten in der Teambesprechung die Devise ausgegeben: Nicht den Kopf in den Sand stecken - wer nicht da sei, zähle an diesem Kampftag nicht. Jetzt gelte es vielmehr, ein "Jetzt-erst-recht-Gefühl" zu entwickeln und möglichst das Optimum aus der Situation zu machen. Da die beiden Gewichtsklassen bis 52 kg und bis 78 kg aufgrund der vielen Absagen nicht mit Stammkämpfern besetzt werden konnten, mussten jeweils zwei Athletinnen in den sauren Apfel beißen und eine Klasse höher als ursprünglich geplant antreten. Trotzdem konnten zumindest alle Gewichtsklassen besetzt und so eine sonst fällige Strafe in Höhe von 500 Euro vermieden werden. Die Auslosung ergab, dass sich in der ersten Begegnung die Teams aus Altenfurt und Eltmann gegenüberstanden.


Heidingsfelder macht Sack zu

Nach den beiden Auftaktbegegnungen stand es 1:1. Alison Bauer musste nach drei Strafen gegen die starke S. Milkus vorzeitig die Segel streichen, aber A. Riedl sorgte mit einer starken Hüftwurftechnik schnell für den Ausgleich. Danach gab es erst einmal nichts mehr zu holen für die Unterfränkinnen. Vor den beiden abschließenden Begegnungen lag die SGE schon uneinholbar mit 1:4 zurück. Ergebniskorrektur betrieb K. Klust mit einer ähnlich spektakulären Hüfttechnik wie Riedl, bevor A. Hoyer die letzte Begegnung zugunsten des TSV Altenfurt abgeben musste. 2:5 aus Sicht der Eltmanner Judo-Frauen war eine vom Ergebnis her deutliche Niederlage, die vor der zweiten Begegnung gegen die noch stärker eingeschätzten Gastgeberinnen Sorgenfalten auf die Stirn der Eltmanner Trainer trieb.
In der Pause wurden nochmals die taktischen Optionen des kleinen Kaders besprochen, und so kam es zum einzigen Wechsel in der Aufstellung für die zweite Begegnung des Tages. Desiree Steinhäuser ersetzte Tina Raithel bis 63 kg. Der Rest des Teams blieb wie gehabt. Bauer konnte sich auch in ihrem zweiten Kampf an diesem Tag nicht durchsetzen und musste der erfahrenen Eschenlohr den Vortritt lassen. Riedl glich konsequent und konzentriert gegen die starke Kratzky zum 1:1 aus. Nun ging es Schlag auf Schlag.


Steinhäuser gewinnt vorzeitig

Steinhäuser fuhr mit zwei "Wazaari"-Wertungen (zwei halbe Punkte) einen vorzeitigen Sieg ein. Frank brachte den wichtigen dritten Punkt über die Zeit, und Heidingsfelder machte mit einem fulminanten Innenschenkelwurf den Sack vorzeitig zugunsten der Fränkinnen zu. Der 4:1-Zwischenstand bedeutete den nicht unbedingt erwarteten Sieg für das Judoteam aus Eltmann. Die beiden abschließenden Niederlagen bedeuteten aus Sicht der Gröbenzellerinnen nur noch Ergebniskosmetik zum 3:4. In der Tabelle der 2. Liga Süd der Frauen führt der BC Karlsruhe vor dem TSV Altenfurt. Die SG Eltmann belegt den sechsten Platz vor Gröbenzell, Neuhaus und Wiesbaden.
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