Sand am Main
Fußball-Landesliga Nordwest

Der Gastgeber des FC Sand ist in Zugzwang

Nach der hervorragenden Gesamtleistung in Abtswind, die mit einem 1:0-Auswärtserfolg belohnt wurde, geht der FC Sand am Samstag erneut "auf Reisen". Zu ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison gastierten die Sander beim TSV Karlburg, der Punkte braucht, um die Abstiegs-Relegation der Fußball-Landesliga Nordwest zu verhindern.
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Stefan Krines (rechts) steht dem FC Sand in Karlburg wieder zur Verfügung.
Stefan Krines (rechts) steht dem FC Sand in Karlburg wieder zur Verfügung.
Die Sander werden darauf aber keine Rücksicht nehmen, sondern ebenso wie in der Vorwoche versuchen, auch diesmal als Sieger vom Platz zu gehen. Nach dem kleinen Durchhänger nach der Winterpause mit drei Niederlagen hat der FC Sand eine hervorragende Serie gespielt. Von den nachfolgenden sieben Spielen ging nur das beim FC Kahl verloren. Einschließlich des 1:0-Erfolges beim TSV Abtswind wurden die übrigen sechs Begegnungen allesamt "zu Null" gewonnen. Damit wurde auch die These von Trainer Erwin Albert bestätigt, der immer wieder predigte: "Erst muss man hinten gut stehen und dicht machen. Dann kann man auch gut nach vorne spielen".

Am heutigen Samstag wird der FC Sand (5. Platz/51 Punkte) wohl erneut zu einer konsequenten Abwehrarbeit gezwungen werden, denn dem TSV Karlburg (13./37) bleibt gar nichts anderes übrig, als nach vorne zu spielen.
Nach der Heimniederlage vor einer Woche gegen TuS Frammersbach und den vorausgegangenen drei Spielen, aus denen lediglich zwei Punkte geholt wurden, müssen die Gastgeber gegen den FC Sand gewinnen, um ihren knappen Ein-Punkte-Vorsprung vor den Abstiegs-Relegationsplätzen zu sichern.

Das Selbstbewusstsein der Sander ist groß

Die Sander werden sich auf ein Kampfspiel einstellen müssen, denn auf der Homepage der Hausherren heißt es: "Gegen den FC Sand heißt es schlicht und einfach: Kämpfen bis zum Umfallen, laufen, so weit die Füße tragen, und Teamgeist zeigen. Kurzum: Es muss alles getan werden, damit die drei Punkte in Karlburg bleiben".

In Sand sieht man die Aussagen der Karlburger gelassen. Rinbergas, Karmann, Wasser & Co. zeigen nicht erst seit dem Sieg in Abtswind gesteigertes Selbstbewusstsein. Trainer Albert begründet das so: "Wir spielen einen guten Fußball, wobei die Betonung auf spielen liegt. Wenn wir noch Ehrgeiz, Kampfgeist und Siegeswillen in die Waagschale werfen, soll uns erst einmal einer schlagen".

Trainer Erwin Albert führt noch zwei weitere Gründe an, weshalb sein Team beim TSV Karlburg gewinnen will. "Wir haben noch etwas gut zu machen, denn im Seestadion gewann der TSV Karlburg mit 2:0. Darüber hinaus wollen wir unsere Serie nicht abreißen lassen. Um einen ordentlichen Abschluss hinzulegen, wollen wir die letzten beiden Saisonspiele auch noch gewinnen", so Erwin Albert.

Trainer Erwin Albert kündigt eine stark besetzte Sander Mannschaft an

Im Spielerkader der Sander gibt es gegenüber der Vorwoche mit Dominik Rippstein nur einen Ausfall. Wieder mit von der Partie sind Andre Schmitt und Stefan Krines. Auch Bernd Pankratz hat das Training wieder aufgenommen. Ein Einsatz von ihm käme allerdings zu früh. "Wir können beim TSV Karlburg eine starke Mannschaft aufs Spielfeld schicken", sagt Trainer Erwin Albert.

Der FC Sand hat sich vorgenommen, wie in Abtswind mit Selbstsicherheit aufzutreten. Allerdings weiß Trainer Erwin Albert auch: "Jedes Spiel läuft anders. Da Karlburg kommen muss, werden wird bestimmt Konterchancen kriegen. Die müssen wir dann aber auch konsequent nutzen, denn mit leeren Händen wollen wir nicht nach Hause fahren."

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