Steinbach am Wald
Fußball

Bezirksliga: Haßberge-Derby zwischen Steinbach und Sand

Die Sportfreunde Steinbach wollen im Haßberge-Derby gegen den FC Sand II den letzten Tabellenplatz weiterreichen. Die DJK Dampfach ist bei einem starken Aufsteiger zu Gast.
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Die Sander um Tobias Mantel (links) wollen bei den Sportfreunden Steinbach ein Abrutschen ans Tabellenende unbedingt vermeiden, hat aber mit Personalproblemen zu kämpfen. Foto: René Ruprecht
Die Sander um Tobias Mantel (links) wollen bei den Sportfreunden Steinbach ein Abrutschen ans Tabellenende unbedingt vermeiden, hat aber mit Personalproblemen zu kämpfen. Foto: René Ruprecht

Derbyzeit in der Bezirksliga Ost: Die Sportfreunde Steinbach empfangen am Samstag (16 Uhr) den FC Sand II. Zusätzliche Brisanz erhält die Begegnung durch die Tabellenkonstellation. Die Steinbacher sind mit drei Punkten Letzter, Sand ist mit vier Zählern einen Rang besser.

Die DJK Dampfach bestreitet ihr erstes Spiel nach der Trennung von Trainer Steffen Rögele am Sonntag (15 Uhr) bei der DJK Hirschfeld. Sportfreunde Steinbach -

FC Sand II

Der FC hat am vergangenen Spieltag 1:1 gegen Bergrheinfeld gespielt und zwei Punkte liegenlassen. Nach der Führung kurz vor der Pause durch Fabian Röder hatte die Mannschaft von Trainer Christian Michl Konterchancen in Serie. Doch gingen die "Korbmacher" viel zu fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um. Das bestrafte Bergrheinfeld drei Minuten vor dem Ende.

Wenn die Sander die rote Laterne nicht übernehmen wollen, braucht es in Steinbach mindestens einen Punktgewinn. Spielleiter Andreas Zösch bedauert, dass die Mannschaft auf Grund von Verletzungen noch nie in Bestbesetzung antreten konnte. Auch in Steinbach fallen erneut einige Stammkräfte aus. "Wir stehen - genau wie Steinbach - mit dem Rücken zur Wand und brauchen unbedingt einen Sieg. Ich hoffe, dass wir vielleicht noch zwei Spieler von der ersten Mannschaft kriegen, die allerdings zeitgleich in Seligenporten spielen", sagt Zösch.

Die Steinbacher haben ihre letztes Partie 0:3 beim Meisterschaftsfavoriten TSV Gochsheim verloren. Nach dem 0:1 in der 30. Minute hat die Mannschaft von Trainer Stefan Seufert gut mitgehalten und ließ einige Chancen zum Ausgleich liegen. Erst als sie alles auf eine Karte setzten, kassierten die Sportfreunde noch zwei weitere Treffer. "Wir haben uns wie in den letzten Wochen ordentlich verkauft. Ich hatte bis zum 2:0 immer das Gefühl, das wir das Ding noch drehen und was mitnehmen können" sagt Seufert. Laut Spielleiter Martin Tully ist in der Mannschaft eine sehr gute Stimmung. Die Trainingsbeteiligung stimmt. "Das Derby gegen Sand wollen wir unbedingt gewinnen und die rote Laterne endlich abgeben. Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Mann an Bord. Die Mannschaft wird alles reinhauen", ist sich Tully sicher.

DJK Hirschfeld -

DJK Dampfach

Der Aufsteiger hat seine letzte Begegnung überraschend bei SV-DJK Oberschwarzach 2:0 gewonnen. Dabei trat die Mannschaft geschlossen auf, stand in der Defensive kompakt und ließ nicht allzu viel zu. Mit nur fünf Gegentoren haben die Hirschfelder die beste Abwehr der Liga und sind seit vier Spielen ohne Niederlage. Gegen Dampfach soll diese Erfolgsserie mit einem Heimsieg verlängert werden. "Wenn wir den Schwung aus den letzten Spielen mitnehmen können, müsste ein Sieg gelingen", so die Hoffnung von Spieltrainer Stefan Nöthling.

Die DJK Dampfach hat ihren letzten Auftritt dagegen in den Sand gesetzt und gegen Altbessingen 1:3 verloren. Die DJK fand kein Mittel gegen die kampfstarken Gäste, trat nicht als Team auf und lieferte schon zum zweiten Mal in dieser Spielzeit ein schwaches Heimspiel ab. Auswärts zeigte Dampfach bisher ein anderes Bild: Auf fremden Plätzen ist die Mannschaft noch ungeschlagen.

Dennoch musste Trainer Steffen Rögele unter der Woche gehen. Das kurzfristig eingesetzte Interimstrainer-Duo Stefan Greb und Oliver Mützel soll das Team wieder auf Kurs bringen und die große Verunsicherung schnell abstellen. Die Zeit der Ausreden ist vorbei: Die Dampfacher wissen, dass sie bei einer erneuten Niederlage den Anschluss an die anvisierten vorderen Tabellenplätze verlieren und die Abstiegszone immer näher rücken würde. hd

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