Haßfurt

Bei einer Niederlage ist es für die Hawks vorbei

Sollten die Haßfurter Hawks am Wochenende in Dingolfing und gegen Buchloe in der Landesliga-Aufstiegsrunde leer ausgehen, haben sie kaum noch eine Chance auf einen der ersten vier Plätze.
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Höchste Konzentration ist wieder angesagt, wenn die Haßfurter Hawks um Martin Hildenbrand (links) und Daniel Hora (Mitte) am Wochenende in Dingolfing sowie gegen Buchloe antreten. Foto: Ralf Naumann
Höchste Konzentration ist wieder angesagt, wenn die Haßfurter Hawks um Martin Hildenbrand (links) und Daniel Hora (Mitte) am Wochenende in Dingolfing sowie gegen Buchloe antreten. Foto: Ralf Naumann

Die Haßfurter Hawks (6. Platz/11 Punkte) haben in den verbleibenden fünf Partien der Landesliga-Aufstiegsrunde noch gute Möglichkeiten, den Sechs-Punkte-Rückstand auf Tabellenplatz 4 - dort steht aktuell der ESC Kempten - aufzuholen. Und wie schon vor einer Woche gilt auch für das Auswärtsspiel beim EV Dingolfing (7./9) sowie beim Heimauftritt am Sonntagabend gegen Spitzenreiter ESV Buchloe (1./21), egal ob mit oder ohne David Franek: Verlieren verboten, die kleine Siegesserie muss fortgeführt werden.

Landesliga, Aufstiegsrunde

EV Dingolfing - ESC Haßfurt (Freitag, 18.30 Uhr)

Die Drucksituation hält Trainer Volker Hartmann, der zusammen mit Martin Reichert, dem Sportlichen Leiter des ESC Haßfurt, mit Franek am Donnerstagabend noch ein abschließendes Gespräch bezüglich der möglichen Rücknahme der Suspendierung führen wollte, für "dieselbe wie schon seit einigen Wochen". "Die Situation hat sich ja nicht geändert. Und zuletzt waren wir auf einem guten Weg", zeigt sich Hartmann "optimistisch, dass wir auch an diesem Wochenende wieder zwei Mal gewinnen."

Bei den Isar Rats, gegen die die Hawks im Hinspiel der Aufstiegsrunde deutlich mit 7:2 gewannen, sollen wie in der Vorrunde alle Punkte mit nach Hause genommen werden. Dies scheint angesichts der aktuellen Heimschwäche - gegen Ulm/ Neu-Ulm, Amberg, Kempten und Buchloe gab es für Dingolfing in ihrer "Marco-Sturm-Eishalle" nichts zu erben - auch möglich.

Doch mit dem 9:0-Erfolg zuletzt gegen Bad Aibling haben sich die Mannen um Trainer Bill Trew eindrucksvoll zurückgemeldet. "Wir haben uns bei unserem knappen 7:6-Erfolg selbst noch einmal in die Bredouille gebracht", erwartet Hartmann "eine ganz schwere Partie" und erinnert an das letzte Spieldrittel, in das die Haßfurter mit einem komfortablen 7:2-Vorsprung starteten. "Da hätten wir uns beinahe noch selbst um den Lohn der Arbeit gebracht. Ich hoffe also, dass die Jungs wieder von Anfang bis zum Ende konzentriert bei der Sache sind und zwar mit 100 Prozent."

ESC Haßfurt - ESV Buchloe (Sonntag, 18.30 Uhr)

Vor einer weiteren Herausforderung stehen die Kreisstädter dann am Sonntag, wenn der Spitzenreiter aus Buchloe seine Visitenkarte im Stadion Am Großen Anger abgibt. Beruhigend zu wissen ist die Tatsache, dass auch die Pirates nur mit Wasser kochen. Nach souveränem Start in die Aufstiegsrunde mit sieben Siegen in den ersten sieben Partien - darunter der zweistellige 10:3-Erfolg gegen Haßfurt -, gingen sie am vergangenen Wochenende bei der überraschenden Heimniederlage gegen den EV Moosburg (5:6) und der Klatsche beim VfE Ulm/Neu-Ulm (1:7), gleich zwei Mal leer aus.

"Natürlich wollen wir diesmal als Sieger die Eisfläche verlassen und uns für die bittere Pleite revanchieren. Uns bleibt ja auch gar nichts anderes übrig, wenn wir uns weiter nach vorne arbeiten wollen", gibt sich Hartmann, der "sehr großen Respekt" vor dem Gegner hat, keinen Illusionen hin: Mit einer Niederlage dürfte das Ende im Aufstiegskampf besiegelt sein. "Buchloe ist schon unheimlich stark. Und ich bin sicher, dass sie alles unternehmen wollen, um den Einzug in die Top 4 nicht noch einmal aufs Spiel zu setzen".

Da aktuell alle Spieler einsatzfähig sind, entscheidet der ESC-Trainer erst nach dem Abschlusstraining, wer zum Aufgebot für die einzelnen Partien gehört.

ESC Haßfurt: Jung, Dietz, Hildenbrand - Hora, Thebus, Stahl, Köder, Cypas, Marx, Faust, Breyer - Hornak, Stach, Kohl, Persch, Trübenekr, Masel, Babkovic, Franek (?), Dietrich, Zürcher, Kratschmer.

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