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Bei den Eltmannern schlägt der Insolvenzverwalter auf

Das Amtsgericht Bamberg bestätigt den Eingang des Antrags der Eltmann Volleys GmbH auf Erföffnung eines Insolvenzverfahrens.
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Gerade erst waren sie angekommen bei ihren begeisterten Fans in der Georg-Schäfer-Halle. Die Eltmanner Bundesliga-Volleyballer feierten ein grandioses 3:0 gegen Bühl. Eine einmalige Angelegenheit?Daniel Löb
Gerade erst waren sie angekommen bei ihren begeisterten Fans in der Georg-Schäfer-Halle. Die Eltmanner Bundesliga-Volleyballer feierten ein grandioses 3:0 gegen Bühl. Eine einmalige Angelegenheit?Daniel Löb

Seit Freitag, 11.15 Uhr, haben die Heitec Volleys ihre Zukunft definitiv nicht mehr selbst in der Hand. Ab diesem Zeitpunkt gilt der Beschluss des Amtsgerichts Bamberg, der auf den Antrag der Eltmann Volleys GmbH auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens folgte: "Zur Sicherung des Schuldnervermögens vor nachteiligen Veränderungen (§21 Abs. 1 und 2 InsO) wird am 27.12.2019 um 11:15 Uhr vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet, §21 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 InsO." Die GmbH, die ihren Gang zum Insolvenzgericht für den Montag vor Weihnachten angekündigt hatte, verantwortet das finanzielle Wohl und Wehe der Heitec Volleys, des Aufsteigers in die Volleyball-Bundesliga.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Bamberger Amtsgericht den Nürnberger Rechtsanwalt Dr. Hubert Ampferl. Der wird in diesen Tagen die wirtschaftlichen Verhältnisse der Eltmanner prüfen. Von Ampferls Urteil hängt es ab, ob und wie es mit dem Bundesligisten Heitec Volleys weitergeht. In die finanzielle Klemme gebracht haben sollen die Eltmanner die Heimspiele in der für sie zu teuren Bamberger Brose-Arena und zu niedrige Einnahmen beim Verkauf von Eintrittskarten.

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