Ebern

Bayernligist Aubstadt siegt mit 4:0 in Ebern

Das erwartete Ergebnis bekamen rund 140 Zuschauer geboten, die am Sonntag das Gastspiel des Fußball-Bayernligisten TSV Aubstadt beim Bezirksligisten TV Ebern sahen. Der Gast setzte sich mit 4:0 klar durch. Zur Pause hieß es bereits 0:3.
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Eine läuferisch und kämpferisch starke Vorstellung bot der Eberner Jonas Ludewig (rechts, rotes Trikot), der im Zweikampf mit seinem Aubstadter Gegenspieler den Ball blockt.
Eine läuferisch und kämpferisch starke Vorstellung bot der Eberner Jonas Ludewig (rechts, rotes Trikot), der im Zweikampf mit seinem Aubstadter Gegenspieler den Ball blockt.
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Die Aubstadter, die in der Vorbereitung schon um einiges weiter sind, jedoch einen Tag zuvor bereits einen Test absolviert hatten, wirkten ball- und kombinationssicherer. Allerdings zogen sich die "Turner", die im bisherigen Verlauf ihrer Saisonvorbereitung fast ausschließlich Lauf-Konditionseinheiten absolviert haben, keinesfalls schlecht aus der Affäre. Aubstadt bestimmte zwar im Feld die Partie, doch die ersten klaren Möglichkeiten lagen auf Seiten des Bezirksligisten. Zunächst scheiterte Sven Kapell nach einem Alleingang am Gästetorwart (11.), während Fischer wenige Minuten später das Leder über den Kasten setzte.

0:1 im Nachschuss

In der 23. Minute fiel aber dann das 0:1 durch Julian Krell im Nachschuss, nachdem TV-Schlussmann Kapell zuvor bravourös abgewehrt hatte. In der 29.
Minute erhöhte Schirber aus Rechtsaußenposition auf 0:2, dieser Ball schien jedoch nicht unhaltbar. In der 44. Minute hatte der TVE eine weitere dicke Möglichkeit durch Spielertrainer Johannes Fischer, doch diesmal verzog er flach den Ball, während Ludewig zwei Minuten später am Aubstadter Schlussman scheiterte. Mit dem Halbzeitpfiff fiel das 0:3 durch Patrick Kirsten.

Nach Wiederbeginn verflachte die Begegnung über weite Strecken, weitgehend bedingt durch die hohen Temperaturen, die bisher wenigen Trainingseinheiten, die Partie des Bayernligisten einen Tag zuvor gegen den TSV Kleinrinderfeld und die zahlreichen Auswechslungen. Die Gäste kontrollierten zwar die Partie im Feld, doch fehlte ihnen in dieser Phase letztlich die entscheidende Durchschlagskraft in Strafraumnähe. Die Hausherren verlegten sich auf vereinzelte Konter und hätten durch Neuzugang Moritz Musik per Kopf und einen satten Schuss von Weiß den Ehrentreffer verdient gehabt. Doch sollte es diesmal nicht sein. In der 85. Minute besorgte der Ex-Haßfurter Max Schebak den 4:0-Endstand.

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