Sand am Main
Fußball

Ungefährdeter 3:0-Heimsieg des FC Sand

Gegen die SpVgg Stegaurach holten die Sander am Samstag drei Punkte. Es war damit der neunte Drei-Punkte-Erfolg in Serie.
Artikel drucken Artikel einbetten
Geschickt versperren die Stegauracher mit Keeper Dominik Neblicht und Stephan Winterstein (von links) den Raum zum Ott ab, so dass der Sander Florian Gundelsheimer (rechts) seine Torchance nicht nutzen und der Ball ins Toraus geht. Foto: Günther Geiling
Geschickt versperren die Stegauracher mit Keeper Dominik Neblicht und Stephan Winterstein (von links) den Raum zum Ott ab, so dass der Sander Florian Gundelsheimer (rechts) seine Torchance nicht nutzen und der Ball ins Toraus geht. Foto: Günther Geiling
+3 Bilder
Selbstkritisch gab der Trainer der SpVgg Stegaurach, Ismael Yilmaz, nach dem Abpfiff zu, dass seine Mannschaft beim FC Sand nicht den Hauch einer Chance hatte. Yilmaz: "Die drei führenden Mannschaften der LL-Nordwest spielen für uns in einer anderen Liga. Der FC Sand ist für mich sogar der Titelanwärter Nummer 1. Wir hatten hier im Seestadion nichts zu bestellen. Unsere Punkte müssen wir uns gegen andere Vereine holen".
Bernd Eigner, der Trainer des FC Sand, war mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden. Kein Wunder, war das 3:0 doch der neunte Drei-Punkte-Erfolg in Serie. In den letzten sechs Spielen kassierten die Sander nicht ein einziges Gegentor.

Die deutlich spielbestimmende Mannschaft im Seestadion war der FC Sand, der von Beginn an viel Druck machte und schon in den Anfangsminuten fünf glasklare Tormöglichkeiten hatte, sie aber verschenkte. Erst in der 18.
Minute kamen die Hausherren zum hochverdienten 1:0-Führungstreffer, für den Thorsten Schlereth zuständig war.

Keine echten Torchancen für die SpVgg Stegaurach

Respekt musste man der SpVgg Stegaurach zollen, dass sie in Sand keineswegs wie eine Mannschaft auftrat, die auf dem letzten Tabellenplatz steht. Die Gäste mauerten sich nicht ein, sondern spielten offen mit, auch wenn sie sich im gesamten Spiel keine echte Torchance erspielten.

Bis zum Pausenpfiff hätte der FC Sand locker ein, zwei Tore nachlegen können, doch der kleine, aber famose Gästetorhüter Dominik Neblicht verhinderte mit sehr guten Paraden einige erstklassige Möglichkeiten der Hausherren und hielt damit seine Mannschaft zunächst im Spiel. Beim 2:0 durch Daniel Rinbergas in der 53. Minute sah er aber nicht gerade glücklich aus.

Als Peter Heyer in der 60. Minute aus dem eigenen Mittelfeld heraus angespielt und auf die Reise geschickt wurde, spielte er bei seinem Alleingang auch noch den chancenlosen Gästekeeper Dominik Neblicht aus und schob aus etwas spitzen Winkel zum 3:0 ein.

In der restlichen Spielzeit hätte Sand das Ergebnis noch leicht in die Höhe schrauben können. Doch im Zeichen des sicheren Sieges war bei den Gastgebern die Lust am Spiel größer als die konsequente Chancenverwertung.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren