Sand am Main
Fußball-Bayernliga

Sander Rumpfteam steht vor Schlüsselspiel

Am Samstag (15 Uhr) hat der FC Sand in der Fußball-Bayernliga Nord beim VfL Frohnlach ein ganz wichtiges Auswärtsspiel vor sich.
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Daniel Krüger (links) und seine Sander Teamkollegen wissen, dass sie in Frohnlach vor einer wegweisenden Begegnung stehen.
Daniel Krüger (links) und seine Sander Teamkollegen wissen, dass sie in Frohnlach vor einer wegweisenden Begegnung stehen.
Für die Sander sind die Vorzeichen für diese wegweisende Partie im Abstiegskampf alles andere als günstig. Trainer Bernd Eigner wusste beim Donnerstag-Training noch nicht, mit welcher Mannschaft er die Begegnung in Frohnlach bestreiten kann. Grund dafür ist, dass eine Grippewelle die "Schwarz-Weißen" voll im Griff hat.
Im Laufe dieser Woche meldeten sich zu den bereits vorher erkrankten Dominik Leim, Markus Schnitzer und Sven Tropper nun auch noch Josef und Florian Pickel sowie Danny und Thorsten Schlereth ebenfalls grippekrank. Bei Azizou Zoumbare ist die alte Muskelverletzung wieder aufgebrochen. "Wir müssen erst abwarten, um sagen zu können, welcher Spieler uns überhaupt zur Verfügung steht", sagt Eigner. Vor zwei Wochen sah es für den FC Sand noch anders aus, denn da hatte Eigner die Qual der Wahl.
Nun hat er einen arg gebeutelten Rumpfkader zur Verfügung: Mit Sarkasmus sagte er: "Schreib: Eigner und Bayer auf der Bank."

Ausgerechnet vor dem wichtigen Spiel beim VfL Frohnlach (17. Platz/18 Punkte) ist die personelle Situation beim FC Sand (15./21) somit prekär. Beide Mannschaften belegen Relegationsplätze im Abstiegsbereich und benötigen unbedingt Punkte. Unter den oben angesprochenen Umständen wäre deshalb eine Punkteteilung wie im Vorrundenspiel (1:1) für den FC Sand bereits Gold wert.


Das 0:1 aus der Vorwoche wettmachen

Einen Zähler hatten die Sander am vergangenen Samstag fast schon in der Tasche. Doch kurz vor Spielschluss nutzte der SC Eltersdorf einen Deckungsfehler der Hausherren eiskalt zum Siegtreffer und ließ die Heimelf mit hängenden Köpfen dastehen. Das neu ausgegebene Ziel der Sander muss nun heißen: Koste es was es will, dieser verlorene Punkt muss in Frohnlach zurückgeholt werden.

Obwohl es für ihn bei der Mannschaftsaufstellung kaum Spielraum gibt, hofft Eigner, dass seine Jungs mit der Aufgabe wachsen und sich in die Zielsetzung "reinbeißen". Eigner: "Jeder unserer Spieler, der zum Einsatz kommt, kann in dieser Begegnung seine Berechtigung, Bayernliga zu spielen, nachweisen. Das heißt, jeder muss mit Einsatz und Kampfeswillen über seine Leistungsgrenze hinausgehen. Gelingt uns das, haben wir eine Chance, in Frohnlach nicht leer auszugehen." Der VfL Frohnlach liegt drei Zähler hinter dem FC Sand zurück, hat aber wegen der ausgefallene Partie gegen die DJK Bamberg ein Spiel weniger ausgetragen. Vor einer Woche verloren die heutigen Gastgeber beim TSV Großbardorf mit 0:2.


Trainer Eigner will vor allem Kampfstärke sehen

Da Frohnlach mit einem Sieg mit dem FC Sand gleichziehen könnte, werden sich die "Schwarz-Weißen" auf einen schweren Gang einstellen. Ein gutes Omen für die Eigner-Truppe könnte sein, dass sie in der Vorrunde nach sechs verlorenen Spielen gegen den VfL nach einem 0:1-Rückstand doch noch zu ihrem ersten Saisonpunkt kam. Der Sander Trainer möchte, dass seine Mannschaft auch ihm Rückspiel eine solche Moral zeigt: "Egal, welche Mannschaft wir zusammenbringen und auf das Feld schicken, jeder Einzelne muss fighten, muss sich quälen und sich durchbeißen und mit dazu beitragen, dass wir in Frohnlach nicht leer ausgehen."
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