Hafenpreppach
Fußballkreis Coburg

SV Hafenpreppach aus dem Aufstiegsrennen

Nach einer 0:2-Niederlage gegen den SV Bosporus Coburg II am Sonntag ist der SV Hafenpreppach aus dem Aufstiegsrennen zur Kreisklasse ausgeschieden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Coburger Kapitän und Torschütze zum 2:0, Bora Turgut (links), im Duell seinem Hafenpreppacher Gegenspieler.
Der Coburger Kapitän und Torschütze zum 2:0, Bora Turgut (links), im Duell seinem Hafenpreppacher Gegenspieler.
+3 Bilder
Der SV Hafenpreppach spielt auch in der kommenden Saison in der Fußball-A-Klasse Coburg. Der Tabellenvierte der A-Klasse 4, der in die Relegationsrunde rutschte, weil der TSV Pfaffendorf II und der SV Heilgersdorf II verzichtet haben, unterlag gestern in Tambach dem SV Bosporus Coburg II mit 0:2. Die Coburger kämpfen nun gegen den FSV Ziegelerden um den letzten freien Platz in den Kreisklassen Coburg-Kronach.

Vor rund 250 Zuschauern entwickelte sich auf dem neutralen Sportgelände in Tambach eine Partie, die fast ausschließlich vom Kampf und der Einsatzbereitschaft geprägt war. Die zahlreichen Gelben Karten (insgesamt sechs) unterstreichen dies. Das Geschehen spielte sich mehr zwischen den Strafräumen ab, wobei Hafenpreppach jedoch im ersten Durchgang weitaus näher am Führungstreffer dran war als der Gegner. Doch fehlte dem SVH in diesem Abschnitt das Glück. So in der 7. Minute bei einem Lattenschuss von Fabian Weidhaus, der sieben Minuten später noch einmal am Aluminium scheiterte.


Rückstand nach 60 Minuten

Bosporus hatte seine erste Möglichkeit nach gut einer halben Stunde Spielzeit, und kurz darauf rettete noch einmal die Latte für die Coburger, die nach einem Eckball das Leder ans eigene Gebälk lenkten.

Nach Wiederbeginn kam Bosporus zusehends besser ins Spiel und in der 60. Minute durch Durak nach einem Eckball zum Führungstreffer, der dem Spiel der Coburger weitere Sicherheit verlieh. Danach war es eine ausgeglichene Partie, bei der man das unbedingte Aufbäumen der Hafenpreppacher doch vermisste. Klare Möglichkeiten wurden kaum noch herausgespielt, sodass die Bosporus-Abwehr vor keine allzu großen Probleme gestellt wurde.

In der 80. Minute sah SVH-Spielertrainer Fischer zu allem Überfluss nach einer Schiedsrichterbeleidigung auch noch "Rot", und damit war die Partie fast schon gelaufen. Als Hafenpreppach seine Abwehr vollends entblößte, um vielleicht doch noch den Ausgleich und damit eine Verlängerung zu erzwingen, fiel in der Nachspielzeit das 0:2 (93.) durch Turgut. Es wäre für den SVH mehr möglich gewesen, doch präsentierte er sich nicht unbedingt in Bestverfassung. Schiedsrichter Morgener leitete die Partie gut.
Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren