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Burgpreppach

Just-Brüder fahren auf das Siegerpodest

Bei der Sachsen-Rallye in und um Zwickau wurde der Burgpreppacher Florian Just in seiner Divison Zweiter, Tobias Just belegte den dritten Rang.
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Florian Just auf der Strecke in Sachsen
Florian Just auf der Strecke in Sachsen
Zahlreiche begeisterte Zuschauer, strahlender Sonnenschein und Temperaturen über 25 Grad, 94 Teams und insgesamt fast 130 Kilometer Streckenlänge - das war die Sachsen-Rallye in und um Zwickau, an der auch das Burgpreppacher Rallyeteam Just teilnahm. Die Rallye hat sich in der deutschen Rallyemeisterschaft etabliert und zeichnet sich durch besonders schnelle und anspruchsvolle, aber auch risikoreiche Strecken aus. Zwölf Wertungsprüfungen (WP) hat der Veranstalter geschaffen, davon wurden vier am ersten Abend ab 19 Uhr gefahren. Höhepunkt der ersten Etappe ist seit Jahren der Stadtrundkurs über die "Glück-auf-Brücke", bei dem sich tausende Zuschauer an der Strecke versammeln.

Der zweite Tag bietet den Rallyeteams rund 100 Kilometer WP mit zehn Prozent Schotteranteil und die Königsprüfung mit rund 25 Kilometern Länge durch Wälder, Ortschaften und über kleine Landwirtschaftswege.
Nach dem Erfolg bei der Rallye "Rund um die Sulinger Bärenklaue" wollte das Rallyeteam Just daran anknüpfen. Florian Just und Beifahrer Marco Schönfelder waren in der Division 5 (Fahrzeug Citroen C2R2max) Zweite geworden. Tobias Just und Lisa Kiefer hatten nach einem Unfall in Hessen ihre ersten Meisterschafts-Punkte in Sulingen gesammelt und wollen den Rückstand zur Spitze in der Division 6 mit ihrem Suzuki Swift Sport nun mit großen Schritten aufholen.


Stark besetzte Division

Die Division 6 war mit 18 Startern bei der Sachsen-Rallye am stärksten besetzt, darunter auch Max Schuhmann aus dem Saarland, der bisher jeden DRM-Lauf in dieser Division mit seinem leistungsstarken Suzuki Swift gewonnen hat. Tobias Just und Lisa Kiefer fuhren von Beginn an gute Zeiten und sortierten sich nach vier Wertungsprüfungen auf Rang 3 in der Division 6 ein. Im Verlauf der Nachtprüfungen 3 und 4 deutete sich bei dem Suzuki Swift ein Schaden im Antriebsstrang an, doch ein Defekt an der rechten Antriebswelle wurde in der Nacht behoben.

Für Tobias Just/Kiefer lief der zweite Tag mit mehreren Klassen-Bestzeiten positiv, wäre da nicht eine nachträglich verhängte Zeitstrafe über 30 Sekunden. Dadurch rutscht das Team am Ende von Platz 2 auf in der Division auf den dritten Rang ab.


Aufholjagd mit Erfolg

In der Division 5 starten oftmals Rennboliden mit rund 200 PS. Florian Just/Schönfelder hatten 15 Konkurrenten. Das Burgpreppacher Team fuhr von Beginn an vorne mit und lag nach dem ersten Abend auf Platz 4 mit nur zwei Sekunden Rückstand auf das prominente Team Tamara Molinaro (Italien) und Copilotin Ursula Mayrhofer (Österreich). Doch nach einer verhaltenen ersten Wertungsprüfung und einem Reifenschaden fiel das Team tags darauf auf Rang 5 zurück. "Wir haben nach dem durchwachsenen Vormittag unsere Strategie und Fahrzeugabstimmung angepasst und neue Reifen montiert. Damit wollen wir auf den schnellen Nachmittagsprüfungen die Spitze einholen und in der Rangliste überholen", erklärte Florian Just beim Mittagsservice. Diese Marschroute ging voll auf. Das Team kam in der Division auf Platz 2, in der Gesamtwertung erreichten Just/Schönfelder die Top 20 (Gesamtrang 17).

Der nächste Wettkampf der deutschen Rallyemeisterschaft startet in Lübbecke bei Bremen am 23. und 24. Juni bei der Rallye Stemweder Berg.

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