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Gold und Bronze bei WM für Christina Neundörfer

Die Eltmannerin Christina Neundörfer kehrte auch von ihrer zweiten Weltmeisterschaft mit zwei Medaillen heim.
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Zum Weltmeistertitel gratulierte Eltmanns Bürgermeister Michael Ziegler der Sportkeglerin Christina Neundörfer.  Fotos: Weinbeer
Zum Weltmeistertitel gratulierte Eltmanns Bürgermeister Michael Ziegler der Sportkeglerin Christina Neundörfer. Fotos: Weinbeer
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Zum zweiten Mal war Keglerin Christina Neundörfer bei der Weltmeisterschaft, und zum zweiten Mal kehrte sie mit zwei Medaillen zurück - eine davon glänzte sogar in Gold. Zum zweiten Weltmeistertitel gratulierte der Eltmannerin ein stolzer Bürgermeister Michael Ziegler. "Es gehört schon eine große Disziplin dazu, eine solche Leistung zu bestätigen", erklärte er, als er Christina Neundörfer in seinem Amtszimmer empfing.
Christina Neundörfer spielt beim SKC Victoria Bamberg und gehört zum deutschen U23-National-Kader. Deren Mannschafts-Weltmeisterschaft fand in diesem Jahr in Novigrad (Kroatien) statt. Mit der Mannschaft holten die jungen Damen die Bronzemedaille.


Bei Hymne Tränen in den Augen

Mit Celine Zenker trat Christina Neundörfer dann im Tandem-Wettbewerb an.
"Im Finale war das eine rein deutsche Angelegenheit, aber wir waren die Underdogs gegen die beiden Spielerinnen aus Pöllwitz und Schretzheim", erzählt Christina. Schließlich wurde es aber der Titel für Christina und Celine, "und das Herren-Tandem gewann eine rein Bamberger Mannschaft", ist Christina stolz auf ihre Clubkollegen. So holten sich die deutschen Kegler in der Nationen-Wertung den zweiten Platz hinter Serbien.
So ein Weltmeistertitel ist schon was Besonderes, "und bei der Hymne steigen einem da schon Tränen in die Augen", gesteht die Keglerin. "Wenn jetzt bei der Fußball-EM die deutsche Hymne gespielt wird, erinnert man sich gleich wieder", erzählt sie. Schließlich ist der Weg auch weit zu einer solchen Qualifikation. Etwa 1000 Kugeln wirft man allein an einem Vorbereitungswochenende. Wer auf diesem Niveau kegelt, der geht in der Regel dreimal pro Woche zum Training. Jeden Sonntag ist Wettkampf, schließlich spielt Christina Neundörfer in der 2. Liga. Meister wurde sie mit ihrer Mannschaft - und letztes Wochenende belegte sie in Bautzen den fünften Platz bei der deutschen Meisterschaft. Das Programm ging direkt nach der Weltmeisterschaft nahtlos weiter.
Umso größer war der Respekt, den Bürgermeister Michel Ziegler zollte. Ganz nebenbei macht Christina Neundörfer eine Ausbildung zur Physiotherapeutin, für die Abschlussprüfungen gilt es im Sommer zu lernen - und dann geht es um die Nominierung für den Weltpokal, der im nächsten Jahr wieder ansteht.

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