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Volleyball

Eltmanner bereiten sich mit wertvollem Test auf Heimspiel vor

Die Eltmanner messen sich mit dem CV Mitteldeutschland und erwarten nun den SV Fellbach in der 2. Liga Süd.
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Der Eltmanner Thiago Welter (rechts) setzt hier einen scharfen Schmetterschlag an, gegen den die Volleyballer aus Leuna machtlos sind. Foto: Günther Geiling
Der Eltmanner Thiago Welter (rechts) setzt hier einen scharfen Schmetterschlag an, gegen den die Volleyballer aus Leuna machtlos sind. Foto: Günther Geiling
Der CV Mitteldeutschland hat zum Freundschaftsspiel einen Erstliga-Block mit nach Eltmann gebracht. Sowohl für Oshino-Coach Milan Maric wie auch für den Gästetrainer Mircea Dudas war der Vergleich der Zweitliga-Spitzenreiter in der Georg-Schäfer-Halle ein inoffizieller Test für künftige Erstligazeiten und eine gute Vorbereitung für die Eltmanner auf das Heimspiel in der 2. Liga Süd gegen den SV Fellbach (11.) am morgigen Samstag um 19.30 Uhr. Gegen den Tabellenführer der 2. Liga Nord testeten die Eltmanner Oshino-Volleys künftige Spielkonzeptionen.
Beide Trainer hatten schon vor dem Testspiel ausgemacht, dass es nicht um Sieg und Prestige gehen sollte, weshalb es der VC Eltmann auch bewusst nicht als Event präsentiert hat. Die internationale Volleyballtruppe aus Leuna, mit viel Erstligerfahrung aus den Vorjahren ausgestattet, möchte und wird wahrscheinlich nach dem Abstieg aus der Bundesliga den sofortigen Aufstieg wieder schaffen, obwohl es in der Nordstaffel mit den Grizzlys aus Giesen, die Itamar Stein trainiert, noch einen hartnäckigen Verfolger gibt. Im Trainingsspiel, zu dem trotz wenig Werbung dennoch etwa 80 Fans in die Halle gekommen waren, stellten sich die Mitteldeutschen als disziplinierte Mannschaft mit einem sehr starken Block in Erstligamanier vor.
Die Oshinos, bei denen Hansi Nürnberger aus privaten Gründen (bevorstehende Vaterfreuden) fehlte, hatten im ersten Satz besonders mit dem CV-Block Probleme. Sowohl Richter wie auch Welter hämmerten gegen den Dreierblock und kamen nur selten durch, weshalb der CV nach einem Hammerhieb des Kanadiers Duquette mit 21:13 führte. Doch die Eltmanner kämpften weiter, Welter und Kellermann brachten nach schönen Zuspielen von Krüger die Oshinos bis auf 22:24 wieder heran, aber dann scheiterte Kellermann mit einem Aufschlag ins Netz.
Im zweiten Satz hatten sich die Oshinos besser eingestellt, man sah einige gelungene Aktionen von Quero. Und nach einem von viel Beifall begeleiteten super Ballwechsel erzielte Welter das 13:12 und 14:12. Der VC Eltmann führte mit 18:17, dann folgte der Ausgleich und der Satz kippte, als nach einem hochklassiger Ballwechsel Kapitän Sebsatian Richter den Ball knapp ins Aus hämmerte. Die VCE-Vorstände Peter Knieling und Rolf Werner agierten als Schiedsrichter bzw. Kampfgericht, und bei solchen inoffiziellen Testspielen wird dann zumeist kritisch und gegen das eigene Team entschieden. Quero sorgte nochmals für das 21:22, doch auch nicht für mehr (21:25).
Schon im zweiten Satz war das Match hochklassig, im dritten noch mehr, denn nun mischte neben einer guten Annahme auch der Eltmanner Block munter mit. Nun waren Poluga, Engel und Schippmann im Spiel, und man machte aus einem 9:13-Rückstand dank eines starken Blocks eine 17:14-Führung. Letzte Fehlaktion war ein Engel-Geschoss ins Aus zum 19:19, dann fand sich "Johnny" wieder und sorgte mit einem starken Poluga für den 25:22-Satzerfolg.
Im vierten Durchgang kam Peta ins Spiel und steigerte sich mächtig. Im Mittelteil hatte der Satz ein sehr hohes Niveau. Vom 12:12 ging es bis zum 20:20 und 23:23 hin und her mit einigen Schmankerln und mächtig Beifall. Doch dann hatten die Mitteldeutschen, bei denen der 2,03-m-Zuspieler Szabolewski und Libero Mück neben den beiden Kanadiern herausragte, das Glück wieder auf ihrer Seite und fuhren den Satz mit 25:23 ein. Es war zwar kein offizieller Test, aber zeitweilig hochklassiger Volleyball, den die beiden Zweitliga-Spitzenreiter boten.
An die Leistung in den letzten beiden Sätzen gilt es am morgigen Samstag (19.30 Uhr) gegen den Vorjahresmeister Fellbach anzuknüpfen, zumal die Gäste nach ihrer Niederlagenserie angeschlagen, aber deshalb nicht minder gefährlich sind.

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