Eltmann
2. Volleyball-Liga Süd

Eltmanner Lizenzantrag bleibt fraglich

Noch ist nicht entschieden, ob sich die Eltmanner Volleyballer um den Aufstieg in die Bundesliga bewerben werden. Die Frist endet am 1. April.
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Wohin führt der Weg des VC Eschenbacher Eltmann? Die Verantwortlichen um den Sportvorsitzenden Rolf Wagner (rechts, daneben Trainer Jozef Janosik und Co-Trainer Michael Stebani) müssen entscheiden, ob sie eine Lizenz für die Bundesliga beantragen.
Wohin führt der Weg des VC Eschenbacher Eltmann? Die Verantwortlichen um den Sportvorsitzenden Rolf Wagner (rechts, daneben Trainer Jozef Janosik und Co-Trainer Michael Stebani) müssen entscheiden, ob sie eine Lizenz für die Bundesliga beantragen.
Die Zeit läuft: Bis zum Freitag, 1. April, haben die Spitzenmannschaften der 2. Volleyball-Liga Zeit, einen Antrag auf eine Bundesligalizenz zu stellen. Zu denen, die dafür in Frage kommen, gehört auch der VC Eschenbacher Eltmann. Ob die Eltmanner eine solche Lizenz anstreben werden, ist noch nicht entschieden. Ihre Tendenz geht aber eher dahin, auf einen Aufstieg zu verzichten.

Bei der Volleyball-Bundesliga (VBL) sind noch keine Lizenzanträge von Zweitligisten eingetroffen, wie VBL-Pressesprecher Frank Bleydorn gestern gegenüber unserer Zeitung erklärte. Dies aber sei normal, "die Vereine machen das immer kurzfristig", sagte er. Aus der 2. Liga Nord hätte Meister TSG Solingen Volleys allerdings bereits signalisiert, dass er sein Aufstiegsrecht unbedingt wahrnehmen wolle, und der Zweitplatzierte VC Bitterfeld-Wolfen habe ebenfalls Interesse bekundet, die Bundesliga in Angriff zu nehmen.


Gespräche mit Sponsoren stehen noch aus

Anders sieht es in der 2. Liga Süd aus. Von Meister SV Fellbach habe er gehört, dass dieser (noch) nicht aufsteigen wolle, teilte Bleydorn mit. Als zweites Team aus dem Süden hatten die Oshino Volleys des VC Eschenbacher Eltmann am Vorlizenzierungsverfahren teilgenommen, das die Voraussetzung für eine Bundesligalizenz ist. Doch ob die Eltmanner diese in den kommenden Tagen beantragen werden? Sportvorstand Rolf Werner erklärte auf Anfrage: "Es stehen noch zwei wichtige Gespräche aus (mit Sponsoren, Anm. d. Red.), aber wenn sich dabei nicht wirklich viel ändert, ist es eher unwahrscheinlich."

Entscheidender Punkt ist die Finanzierbarkeit. Auf rund 500 000 Euro bezifferte Werner schon vor Monaten den für die 1. Liga notwendigen Etat. Unter anderem müssen die Strukturen professionalisiert, ein hauptamtlicher Trainer und ein hauptamtlicher Manager eingestellt sowie eine Geschäftsstelle eingerichtet werden. Dass es nicht leicht ist, die Erstliga-Voraussetzungen zu erfüllen, musste in der laufenden Saison die VSG Coburg-Grub erfahren, die wegen Verstößen gegen die Lizenzierungsbedingungen vor dem Abstieg steht.

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