Haßfurt
Eishockey Jugend

Der ESC Haßfurt stellt sieben Nachwuchsteams

Die Neuausrichtung der Nachwuchsarbeit beim Eishockey-Bayernligisten ESC Haßfurt zeigt erste Erfolge. Gleich sieben Mannschaften gehen in der Saison 2013/2014 an den Start. "Nicht einmal DEL-Vereine melden so viele Nachwuchsmannschaften, wie der ESC das tut", sagt Andreas Kurz.
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Es zeugt von konsequenter Jugendarbeit, dass die Nachwuchsspieler des ESC (von links) Michael Tscherpanow, Daniel Wildenauer, Kilian Hümmer, Manuel Kurz und Alexander Stahl nach dem Willen des ESC-Vorstandes und des Trainers Doug Karcharvich an den Bayernligakader des ESC langsam herangeführt werden. Auf dem Bild fehlen noch Bayernauswahlspieler Pascal Marx und Thomas Scheppel.
Es zeugt von konsequenter Jugendarbeit, dass die Nachwuchsspieler des ESC (von links) Michael Tscherpanow, Daniel Wildenauer, Kilian Hümmer, Manuel Kurz und Alexander Stahl nach dem Willen des ESC-Vorstandes und des Trainers Doug Karcharvich an den Bayernligakader des ESC langsam herangeführt werden. Auf dem Bild fehlen noch Bayernauswahlspieler Pascal Marx und Thomas Scheppel.
Deshalb ist der Nachwuchsleiter der "Hawks" stolz auf die bislang geleistete Arbeit des kleinen Eissportvereins. Für den 44-jährigen Haßfurter, seit einigen Monaten hauptverantwortlich für den gesamten Nachwuchsbereich, muss der Unterbau mit Trainern und Betreuern passen. "Sonst hat man keine Chance, auch nur annähernd erfolgreich eigenen Nachwuchs auszubilden", betont er und fügt hinzu: "Eine gute Ausbildung in diesem Sport beginnt bei den allerkleinsten Spielern."

Die Mitglieder des ESC-Vorstandes seien sich am Ende der letzten Saison "einig gewesen", zukünftig die Förderung und Integrierung der eigenen Nachwuchsspieler in die erste Mannschaft der "Hawks" noch weiter in den Vordergrund zu rücken. "Dazu musste die ganze Struktur in der Nachwuchsabteilung durchleuchtet und optimiert werden", erklärt er.

Der Cheftrainer steht hinter dem Konzept

Mit Sebastian Kaufmann, Andreas Thebus und dem aus Nürnberg zurückgekehrten Martin Reichert wurde nun ein Grundstein gelegt, das Vorhaben umzusetzen. "Wahnsinnig gefreut" hat sich Kurz zudem, dass mit dem Trainer der Ersten Mannschaft, Doug Kacharvich, ein auch im Nachwuchs äußerst erfolgreicher Übungsleiter in dieses Konzept eingebaut werden konnte, der ebenfalls eine Mannschaft im Nachwuchs der "Young Hawks" übernimmt. "Doug hat in Mannheim, in Selb oder in Bietigheim gezeigt, wie man im Nachwuchs erfolgreich arbeitet", macht Kurz deutlich. "Es gibt, glaube ich, keinen Trainer, der es in seiner Funktion geschafft hat, so viele Nachwuchsspieler erfolgreich in die jeweiligen Ersten Mannschaften einzubauen."

Die "Young Hawks" starten mit Kleinstschülern, Kleinschülern, Knaben, Schülern, Jugend und Junioren in den Spielbetrieb. Somit sind die Altersklassen U8, U10, U12, U14, U16 und U18 komplett abgedeckt. Dass die Altersklassen U14 und U16 in einer Spielgemeinschaft mit dem ERV Schweinfurt ins Rennen gehen, stört Andreas Kurz nicht. Im Gegenteil: "Das ist ein wichtiger Baustein, um die Grundlagen für ein Weiterkommen im Nachwuchs zu erreichen", sagt er. Er sei vom Gelingen dieser Kooperation überzeugt.

Die U14 sind in der Landesliga beheimatet, was laut Kurz "super" ist. "Das ist ein Niveau, welches notwendig ist, um Kinder zu entwickeln." Die Jugendmannschaft mit Trainer Martin Reichert strebt den Aufstieg in die Landesliga an. "Es gibt heuer nur das Ziel Aufstieg", so der ehrgeizige Trainerfuchs.

Attraktive Gegner für die jungen Haßfurt

Da die Kleinstschüler, Kleinschüler und Knaben erstmals seit Bestehen des Vereins in die zweithöchste Leistungsklasse eingeteilt worden sind und die Schülermannschaft in der Landesliga spielt, gibt es in diesem Jahr sehr attraktive Gegner für den ESC-Nachwuchs. Komplettiert wird das Feld mit der in der Bezirksliga spielenden Jugend- und Juniorenmannschaft.

"Es wäre schön, wenn bei solch attraktiven Begegnungen viele Zuschauer auch bei Nachwuchsbegegnungen ins Haßfurter Eisstadion kommen", wünscht sich Andreas Kurz und hofft, dass der eingeschlagene Weg auch bei den Fans auf große Resonanz stößt. "Der Eintritt ist immer frei, und für Essen und Trinken wird auch immer gesorgt", lacht der gut gelaunte Nachwuchsleiter der "Hawks".

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