Breitbrunn
Party

Sommerliche Narreteien: Breitbrunner in Faschingslaune

Fasching mitten im Juni? In Breitbrunn ist das dank des VfR Hermannsberg-Breitbrunn schon ganz normal. Zur vierten Auflage dieses Events tummelten sich am Samstag Hunderte Kostümierte vorm Gemeindezentrum.
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Wenn die Breitbrunner schon Fasching im Sommer feiern, darf natürlich auch die Polonaise bei der Gaudi nicht fehlen. Foto: Christian Licha
Wenn die Breitbrunner schon Fasching im Sommer feiern, darf natürlich auch die Polonaise bei der Gaudi nicht fehlen. Foto: Christian Licha
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Eine Hochburg für Faschingsfreunde war am Samstag Breitbrunn. Mitten im Juni tummelten sich Hunderte von Feierlustigen in tollen Kostümen auf dem Parkplatz vor dem Gemeindezentrum. Bereits zum vierten Mal veranstaltete der VfR Hermannsberg-Breitbrunn das außergewöhnliche Event und sorgte dafür, dass beim "Fasching im Sommer" unter anderem Ritter, Elfen, Meerjungfrauen und zahlreiche andere bunte Gestalten ihren Spaß hatten. Für eine perfekte Mischung aus angesagten Hits und Faschingsohrwürmern sorgte DJ Jeremy Frazer. Ein Augenschmaus war die Tanzeinlage der Gruppe "The Magical Moves".

Zum ersten Mal auf dieser Party war Dina aus Haßfurt mit ihren Freundinnen Conny, Melli und Chrissi. Als Einhorn, Schokobonbon, Cowboy und Bardame verkleidet, feierten die vier Mädels unter dem selbst kreierten Motto "Wir tragen Glitzer, damit wir morgen wissen, wo wir waren". Die Begeisterung über die außergewöhnliche Faschingsgaudi war so groß, dass alle versprachen, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Spontan nach Breitbrunn gekommen waren Nina aus Lußberg zusammen mit ihrem Freund Tim, der aus dem Sauerland stammt. Er sah so etwas zum ersten Mal, dass man Fasching im Sommer feiert und sagte "In meiner Heimat ist es unvorstellbar, Karneval zu dieser Zeit zu feiern". Nichtsdestotrotz war das junge Pärchen begeistert von der guten Stimmung und dem Einfallsreichtum, den die anderen Besucher beim Verkleiden hatten.

"Wir wollen für die jungen und jung gebliebenen Partyfreunde in den ,Heiligen Ländern‘ ein tolles Event schaffen", sagte Thomas Zettelmeier, der zusammen mit einem fünfköpfigen Team die Veranstaltung jedes Jahr plant. Dass dies gelungen ist, beweisen die Besucherzahlen. Auch wenn man eigentlich Wert darauf legt, ein kleines und feines Fest zu bleiben. "Maximal 1000 Gäste werden eingelassen, dann ist Schluss", so Zettelmeier.

Neben dem Jugendschutz und den Hygienebestimmungen, die für die Veranstalter selbstverständlich sind, habe man eine Security-Firma bestellt, um die Sicherheit zu gewährleisten, obwohl keine Auflagen bestanden. Etwa 60 fleißige Helfer richteten das Veranstaltungsgelände her und sorgten für einen problemlosen Verlauf des Abends.

Der VfR spendet regelmäßig einen Teil des Erlöses für einen guten Zweck. So bekam die Blaskapelle der Lebenshilfe Augsfeld vor einigen Wochen einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro überreicht. Und auch nach der diesjährigen Veranstaltung wird wieder eine soziale Einrichtung mit einer Zuwendung überrascht.

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