Eltmann
Altenehrung

Senioren genossen das Programm

Mehr als 200 Frauen und Männer waren der Einladung der Stadt Eltmann und des Roten Kreuzes gefolgt. 40 Eltmanner haben bereits den 90. Geburtstag gefeiert.
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Was Cheerleader so machen, wenn die Eltmanner Volleyballer antreten, das zeigten die "Dancing Angels" bei der Altenehrung der Stadt mit ihrem adventlich angehauchten Auftritt.Sabine Weinbeer
Was Cheerleader so machen, wenn die Eltmanner Volleyballer antreten, das zeigten die "Dancing Angels" bei der Altenehrung der Stadt mit ihrem adventlich angehauchten Auftritt.Sabine Weinbeer
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Zum letzten Mal fand am Sonntag in der Stadthalle die Altenehrung der Stadt Eltmann statt. Bei dieser Aussage von Bürgermeister Michael Ziegler schauten einige der Anwesenden etwas enttäuscht - und lächelten gleich wieder, als der Bürgermeister weiter erläuterte: "Dann heißt es Seniorennachmittag im Advent." Auch dann werden alle über 75-Jährigen aus Eltmann und den Stadtteilen eingeladen sein, einen stimmungsvollen Nachmittag zu erleben.
Ob diese Namensänderung nun richtig ist, oder nicht, darüber konnte an den Tischen trefflich diskutiert werden. Die einen haben mit dem Wort "Altenehrung" kein Problem, doch viele Senioren hätten ihn darauf angesprochen, dass die Formulierung doch etwas uncharmant sei, erklärte Bürgermeister Ziegler im Gespräch mit unserer Zeitung.
Unabhängig vom Namen der Veranstaltung hatten sich mehr als 200 Frauen und Männer auch vom heftigen Schneefall nicht abhalten lassen, die Einladung der Stadt und des Roten Kreuzes anzunehmen.
Die Eltmanner Rotkreuzler sorgen traditionell für die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen, die städtischen Mitarbeiterinnen für ein stimmungsvoll dekoriertes Ambiente und verschiedene Gruppen aus der Stadt für Unterhaltung an diesem Nachmittag. Diesmal waren es einige Grundschüler mit Liedern, die "Dancing Angels" (die Cheerleader der Volleyballer), der Jugendchor Cantarella und die Stadtkapelle Eltmann.
Für viele ist die Statistik, die Bürgermeister Ziegler alljährlich zu diesem Anlass zusammenstellt, interessant. So erfuhren die Senioren, dass ihre Gruppe in der Stadt stetig größer wird. 189 Männer und 262 Frauen bekamen in diesem Jahr eine Einladung, sind also älter als 75.
"Im Jahr 2002, als ich Bürgermeister wurde, waren es noch 388, heute sind es 451 Menschen", erläuterte Ziegler. Er betonte, wie dankbar die Stadt den heutigen Senioren für ihre Aufbauarbeit sei, die Eltmann zu einer so lebenswerten Stadt mache, dass man gegen den Trend sogar leicht steigende Bevölkerungszahlen habe.


Walter Hild mit 93 ältester Mann

40 Eltmanner haben bereits ihren 90. Geburtstag gefeiert, sieben davon sind Männer. Die Älteste ist Martha Firmbach aus Limbach, die bereits 99 Jahre alt ist. 97 Jahre alt sind Anni Schöpplein und Bertha Hauck aus Eltmann, 96 sind Rita Schering und Antonia Klug, und ihren 95. Geburtstag feierte in diesem Jahr Rosa Schneider. Der älteste Mann ist Walter Hild mit 93 Jahren.
Neben einigen besinnlichen Texten hatte Bürgermeister Ziegler auch den nagelneuen Imagefilm der Stadt mitgebracht, den man ab sofort im ritz in Eltmann käuflich erwerben kann. In etwa fünf Minuten "vermittelt er ganz viel Lebensfreude unserer Stadt", erklärte Ziegler - und die Zuschauer konnten nur beipflichten. Ein Eltmanner Bürger, der in einem einschlägigen Beruf arbeitet, hat den Film für die Stadt zusammengestellt mit vielen Luftaufnahmen und Sequenzen von allen wichtigen Veranstaltungen, ob Biertage, Mainathlon oder Wallburg-Weihnacht.


Heimfahr-Service organisiert

"Da steckt enorm viel Arbeit drin, und wir sind stolz auf dieses Ergebnis", erklärte Michael Ziegler am Rande der Veranstaltung. Sequenzen daraus hat er schon bei der einen oder anderen Bürgerversammlung gezeigt, jetzt ist der Film fertig.
"Für den einen oder anderen ist er sicherlich auch ein schönes Geschenk zu Weihnachten", ist Bürgermeister Ziegler überzeugt. Die DVD kostet nur fünf Euro.
Die Senioren genossen das Programm der Altenehrung sehr und auch die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Währenddessen sorgten draußen die Bediensteten des städtischen Bauhofes dafür, dass das Stadthallen-Umfeld begehbar blieb. Und weil es gar so schneite, wurde mit Unterstützung der Feuerwehr auch für die Eltmanner ein Heimfahr-Service organisiert. Die Teilnehmer aus den Stadtteilen werden ohnehin immer vom Bus abgeholt und wieder heimgefahren.
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