Untermerzbach

Sandra Schramm tritt an: CSU-Ortsverband Untermerzbach ist sich einig

Der Ortsverband in Untermerzbach nominierte seine Kandidatin einstimmig. 18 Personen bewerben sich um Mandate im Gemeinderat.
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Sandra Schramm hofft, dass sich die Rathaustür hinter ihr nach dem 15. März 2020 als Bürgermeisterin öffnet.   Foto: Helmut Will
Sandra Schramm hofft, dass sich die Rathaustür hinter ihr nach dem 15. März 2020 als Bürgermeisterin öffnet. Foto: Helmut Will

Der CSU-Ortsverband (OV) Untermerzbach hat sich für die Kommunalwahl am 15. März aufgestellt. Er präsentiert auch eine Bürgermeisterkandidatin: Sandra Schramm aus Untermerzbach wird bei der Wahl für das Bürgermeisteramt in der Itzgrundgemeinde ihren "Hut in den Ring werfen." Sie tritt somit gegen den amtierenden Bürgermeister Helmut Dietz (SPD) an.

Wie OV-Vorsitzende Birgit Finzel bei der Nominierung am Sonntag in der Gaststätte Kneuer sagte, wurden bei Aufstellung der Liste Ortsteile in der Gemeinde Untermerzbach berücksichtigt. Sie freue sich, eine Liste mit 18 Frauen und Männern sowie zwei Ersatzleuten präsentieren zu können. "Ich denke, wir haben eine gute verjüngte Liste", so Finzel.

Holger Baunacher, Bürgermeister in Wonfurt und stellvertretender Kreisvorsitzender der CSU, übernahm die Wahlleitung. Ihm standen als Helfer Heidi-Müller Gärtner, Bürgermeisterkandidatin in Maroldsweisach, und Gerhard Zösch, Vorsitzender des CSU-OV Sand, zur Seite.

"Ich habe mich sehr gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich als CSU-Bürgermeisterkandidatin für die Wahl im März 2020 zur Verfügung stehen würde", sagte Sandra Schramm. Die Entscheidung für die Kandidatur habe sie erst getroffen, nachdem sie mit ihrer Familie und ihrem Arbeitgeber gesprochen hatte. "Eine solche Entscheidung, für die CSU als Spitzenkandidatin für das Amt der Bürgermeisterin anzutreten, die trifft man nicht so einfach einmal zwischendurch." Jetzt könne sie uneingeschränkt sagen: "Ja, ich kann das und ich will das, mit eurer Unterstützung für die Gemeinde Untermerzbach als Bürgermeisterkandidatin antreten."

Sie trage als Gemeinderätin bereits seit 2014 für die Gemeinde in verschiedenen Bereichen Verantwortung und würde sie gerne als Bürgermeisterin weiterentwickeln. "Offene Gespräche führen ist mir wichtig, gemeinsam nach Lösungen suchen, alle Beteiligten mitnehmen und dann eine Entscheidung zu treffen", sagte Schramm. Bürgermeisterin zu sein bedeute für sie: "Eine von euch und eine für euch."

Einen großen Anteil ihrer Freizeit nehme ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Geschäftsführerin des MIO Dorfladens ein, sie stehe für bürgerschaftliches Engagement. Sandra Schramm war von 2014 bis 2018 Jugendschöffin beim Amtsgericht in Haßfurt, ist auch in örtlichen Vereinen tätig. "Mir ist jeder Bürger, ob groß oder klein, jung oder schon etwas älter, wichtig. Diesen möchte ich die Wertschätzung entgegenbringen, um mit euch unsere schöne Gemeinde weiter voranzubringen", sagte die Kandidatin.

Ihr Ziel sei es, eine Bürgermeisterin für alle in der Gemeinde zu sein, auch für alle Ortsteile. Schramm sagte: "Ich kandidiere aus Überzeugung für die CSU, unser Ortsverein hat vieles in der Gemeinde auf den Weg gebracht und maßgeblich mitgestaltet." Im Wahlkampf sei ihr gegenseitiger Respekt wichtig.

Die 25 stimmberechtigten Mitglieder wählten einstimmig Sandra Schramm als Kandidatin für den Sessel des Gemeindeoberhauptes von Untermerzbach.

Auch die weiteren CSU-Kandidaten gaben bekannt, warum sie sich bereiterklärten, zur Wahl anzutreten. Dabei wurde deutlich, dass sie "ihrer Bürgermeisterkandidatin" den Rücken stärken und sie vorbehaltlos unterstützen und sich selber auch gerne am Ratstisch für das Gemeindewohl einsetzen möchten.

Die Kandidatenliste Folgende Persönlichkeiten treten neben Sandra Schramm für die CSU-Untermerzbach an: Brigit Finzel (Platz 2), Dieter Reisenweber (3), Robert Bohla (4), Frank Wohlleben (5), Ralph Morgenroth (6), Nadine Hundt (7), Nikolai Beland (8), Frank Köhler (9), Sebastian Hundt (10), Rita Stüllein (11), Manuel Wolfram (12), Felix Reisenweber (13), Björn Bohla (14), Andreas Happel (15), Hans-Peter Höhn (16), Waldemar Müller (17) und Rainer Schindhelm (18). Ersatzkandidaten sind Susannen Bartelmann und Elfriede Grell.

Landrat Wilhelm Schneider (CSU) gratulierte allen Gewählten und besonders Sandra Schramm, der er für deren Bereitschaft dankte, nach dem 15. März 2020 auf den Bürgermeisterstuhl Platz nehmen zu wollen. Es sei wichtig, sich für seine Gemeinde einzubringen.

Der Landrat hob Gemeinsamkeiten zwischen dem Landkreis Haßberge und der östlichsten Gemeinde im Kreis hervor, wobei er an Dr. Albert Meyer erinnerte, dem Untermerzbach schon immer am Herzen lag. Meyer ist Ehrenvorsitzender des CSU-Ortsverbands Untermerzbach, konnte aber aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Versammlung teilnehmen. Neben allgemeinen kommunalpolitischen Aufgaben, sei er persönlich zurzeit häufig wegen der Sanierung der ehemaligen Synagoge in Gleusdorf und der Synagoge in Memmelsdorf mit der Gemeinde in Kontakt, sagte Schneider.

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