Sand am Main
Politik

Ruß soll wieder in den Bezirkstag

Die SPD im Stimmkreis Haßberge/Rhön stellte erste personelle Weichen für die Wahlen im kommenden Jahr.
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René van Eckert soll für die SPD in den Landtag. Unser Bild zeigt den designierten Kandidaten (rechts) bei einem Besuch vor einiger Zeit in Zeil mit weiteren Sozialdemokraten.  Archiv/Klaus Schmitt
René van Eckert soll für die SPD in den Landtag. Unser Bild zeigt den designierten Kandidaten (rechts) bei einem Besuch vor einiger Zeit in Zeil mit weiteren Sozialdemokraten. Archiv/Klaus Schmitt
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Mit einer Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Elan geht die SPD im Stimmkreis Haßberge/Rhön-Grabfeld in die im kommenden Jahr anstehenden Landtags- und Bezirkstagswahlen. Für den Bezirkstag wollen die Sozialdemokraten erneut den Sander Bürgermeister und Bezirksrat Bernhard Ruß ins Rennen schicken. Ums Direktmandat für den Landtag bewirbt sich René van Eckert, Kreisvorsitzender der SPD Rhön-Grabfeld, wie die SPD mitteilte.

"René van Eckert ist ein junger Mann, aber bereits seit über zehn Jahren in der SPD aktiv. Wir alle sind überzeugt davon, dass wir mit René van Eckert eine gute personelle Alternative zum aktuellen Abgeordneten der Regierungspartei stellen", lobt Wolfgang Brühl, Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Haßberge, den designierten Kandidaten, der bei der Nominierungsversammlung am 1. Dezember in Augsfeld im Hotel Goger den Delegierten vorgeschlagen und endgültig bestimmt werden soll.

René van Eckert ist 30 Jahre alt und kommt aus Mellrichstadt im Landkreis Rhön-Grabfeld. Aktuell befindet er sich im Masterstudium des Studiengangs Politikwissenschaften und Soziologie (Political and Social Science) an der Universität Würzburg und ist dort auch als studentischer Mitarbeiter tätig. Seit Februar 2015 ist er Mitglied des Kreistages, seit 2014 SPD-Kreisvorsitzender in Rhön-Grabfeld. Zudem gehört er dem Bezirksvorstand der SPD Unterfranken an. Zuletzt leitete er als Campaigner den Bundestagswahlkampf der SPD-Abgeordneten Sabine Dittmar.

"Ich freue mich auf die Herausforderung", sagt René van Eckert. "Unser Ziel muss es sein, eine bürgernahe Politik zu vermitteln." Als Abgeordneter aus der Region müsse ein Fokus der Arbeit stets auch bei den Menschen aus der Region liegen. "Das kann ich beim momentanen Direktabgeordneten nicht immer erkennen", so van Eckert.

Als Direktkandidaten für die Bezirkswahl wird der Nominierungskonferenz am 1. Dezember in Augsfeld wiederum der Sander Bürgermeister Bernhard Ruß vorgeschlagen. "Bernhard Ruß leitet seit Jahrzehnten erfolgreich die Geschicke der Gemeinde Sand am Main und ist zudem als Bezirksrat äußerst engagiert", erklärt René van Eckert. "Diese erfolgreiche Arbeit sollte er nach unseren Vorstellungen in der nächsten Legislaturperiode fortsetzen."

Bernhard Ruß ist 62 Jahre alt und kommt aus Sand. Seit 24 Jahren ist er Bürgermeister seiner Heimatgemeinde, seit 1996 im Kreistag Haßberge. Hier arbeitete er unter anderem als Fraktionssprecher und als stellvertretender Landrat. Seit 2008 ist Bernhard Ruß Mitglied des unterfränkischen Bezirkstages.

Bei der Stimmkreiskonferenz am 1. Dezember in Augsfeld werden die beiden Kreisverbände den Delegierten weiterhin vorschlagen, Johanna Bamberg-Reinwand aus Zeil als Listenkandidatin für den Bayerischen Landtag und Thorsten Raschert aus Burglauer als Listenkandidat für den Bezirk zu nominieren.


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