Rentweinsdorf
Atmosphäre

Rentweinsdorf präsentierte sich weihnachtlich

Der Ort veranstaltete als eine der ersten Gemeinden im Landkreis Haßberge einen Weihnachtsmarkt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Auch aus Holz wurden viele Dekorationsartikel beim Weihnachtsmarkt in Rentweinsdorf angeboten. Christian Licha
Auch aus Holz wurden viele Dekorationsartikel beim Weihnachtsmarkt in Rentweinsdorf angeboten. Christian Licha
+6 Bilder

Großer Andrang herrschte am Wochenende beim Rentweinsdorfer Weihnachtsmarkt. Erstmals an einem Samstag statt am Volkstrauertag ausgerichtet, kamen die rund 400 Besucher in den Genuss einer verlängerten Öffnungszeit bis 20 Uhr.

Seit 25 Jahren zählt der Weihnachtsmarkt in der Marktgemeinde bereits zur festen Größe im Veranstaltungskalender. Davon war dieses Jahr der FC Rentweinsdorf bereits zum 13. Mal der Veranstalter. Schriftführerin Sylvia Haagen-Kaim und der langjährige Vorsitzende Kurt Paulus übernehmen seit Jahren die Organisation.

Die 20 Aussteller, die aus den Landkreisen Haßberge, Bamberg und Coburg kommen, zahlen einen kleinen Obolus als Standmiete, der gerade so die Unkosten des Vereins deckt. "Wir wollen keinen Gewinn machen, sondern den Besuchern ein vorweihnachtliches Erlebnis bieten", betonte Haagen-Kaim und bezeichnete Saalmiete, Werbung und Reinigung als größte Ausgabenposten.

Dekorationsartikel aus Holz, Weihnachtsbeleuchtung, Stofftiere, Taschen, Mützen und Ketten sind nur einige der Artikel, die angeboten wurden. Das meiste in Handarbeit selbst gemacht. Auch außergewöhnliche Ideen wie beleuchtete Flaschen und Bilderrahmen oder mit einem persönlichen Schriftzug gestaltete Christbaumkugeln ließen sich finden.

Ganz besondere Dekorationsartikel bot Kerstin Och aus Eyrichshof an. Ganz im Sinne des Umweltschutzes verarbeitet sie ausschließlich gebrauchte Dosen und Gläser zu schmucken Kronen und Kerzenständern. Tatkräftig von ihrer ganzen Familie unterstützt, werden die Dosen gereinigt, die Etiketten entfernt und mit einer Blechschere aufgeschnitten. Mit aufgesprühten Farben verziert, finden die Kronen bei den Kunden nicht nur in der Weihnachtszeit Verwendung, sondern können problemlos auch unter dem Jahr als Pflanzentrog oder Osterdekoration verwendet werden. Bei einem Schulflohmarkt ihrer Tochter Alessa bot Kerstin Och das erste Mal die Kronen an, die ihr sofort aus der Hand gerissen wurden.

Wer mehr auf Gaumenfreuden aus war, konnte zum Beispiel bei Gerhard Hölzer aus dem Königsberger Stadtteil Hellingen Glühwein in außergewöhnlichen Variationen probieren. Der Weinhändler, der auch als Winzer in Prappach einen verwilderten Weinberg rekultiviert hat, hatte stets eine Menschentraube vor seinem Stand, die die Geschmacksrichtungen Pflaume mit Chai, Chilli, Granatapfel oder Schoko als einzigartigen Genuss lobten. Den typisch weihnachtlichen Glühwein gab es währenddessen am Stand der Rentweinsdorfer Prinzengarden.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren