Königsberg in Bayern
Tradition

Positives braut sich im Kreis Haßberge zusammen

Das Bier-Genussfestival in Königsberg verzeichnete viele Besucher - trotz des zeitweisen Regens. Sie genossen die Produkte heimischer Braustätten
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Sieben Braustätten aus dem Landkreis präsentierten ihre Biere. Die Brauerei Hartleb aus Maroldsweisach bot zum Beispiel ein süffiges Landbier an.  Gerold Snater
Sieben Braustätten aus dem Landkreis präsentierten ihre Biere. Die Brauerei Hartleb aus Maroldsweisach bot zum Beispiel ein süffiges Landbier an. Gerold Snater
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Eine Entdeckungsreise quer durch die Braukultur des Landkreises Haßberge bot das Genussfestival rund ums heimische Bier am Samstag an der Rudolf-Mett-Halle in Königsberg. Dorthin war die Veranstaltung wegen der Wetterprognose mit schlechtem Wetter verlegt worden, was sich im Nachhinein als eine gute Entscheidung herausstellte. Trotz des zeitweisen Regens kamen viele Besucher und probierten die verschiedenen Biere. Sie schmecken alle, wie auch erfahrener Brauer bestätigte.

Los ging es um 14.30 Uhr, als die neue Bierprinzessin Kerstin Friedrich zusammen mit Landrat Wilhelm Schneider und Bürgermeister Claus Bittenbrünn mit dem Bieranstich das Fest offiziell eröffnete. Das gelang Landrat Wilhelm Schneider mit einigen Schlägen einwandfrei. Vor dem Anstich mussten beide einige Fragen der neuen Bierprinzessin beantworten. Dabei konnten die zahlreichen Besucher erfahren, dass sich das Stadtoberhaupt von Königsberg schon lange gewünscht hatte, dass das Genussfestival (nach Haßfurt, Ebern und Hofheim) in Königsberg stattfindet. Angetan zeigte sich Bittenbrünn davon, dass es im Stadtbereich von Königsberg mit Dörflis, Junkersdorf, Unfinden und demnächst auch Köslau vier Kommunenbrauereien gibt.

Landrat Schneider äußerte sich erfreut darüber, dass das Genussfestival eine einmalige Gelegenheit sei, die verschiedenen Brauereien und Biere kennenzulernen und die gebotene Vielfalt zu genießen, ohne quer durch den ganzen Landkreis fahren zu müssen. "Ich finde es großartig, dass unsere Brauereien gemeinsam an einem Strang ziehen und sich nicht als Konkurrenten sehen. Mittlerweile findet auch eine Vernetzung mit den Kommunenbrauern statt. Es freut mich sehr, dass sich hier viel Positives für unsere Heimat zusammenbraut."

Das frisch angezapfte Freibier ließen sich die Besucher natürlich munden. Das gesamte Umfeld des Festes verwandelte sich dann in eine Genussmeile, in der die Gäste verwöhnt wurden. Die fünf heimischen Brauereien Raab (Hofheim), Göller (Zeil), Hartleb (Maroldsweisach), Bayer (Theinheim) und Schlossbrauerei "Zeitlos" (Oberschwappach) schenkten frisch vom Fass ihre Bierspezialitäten aus. Die Kommunenbrauer aus Dörflis und Unfinden waren ebenfalls mit von der Partie.

Außerdem gab es Informationen zu Hopfen, Malz und Bier. An verschiedenen Stationen erhielten die Besucher einen Einblick, wie Bier hergestellt wird und welche Zutaten und Rohstoffe man dazu braucht.

Natürlich gehört zu einem guten Bier auch ein anständiges Essen. Und deshalb gab es auf dem Fest kulinarische Spezialitäten. Jonathan Eller von Auenland Beef aus Hofheim und die Königsberger Metzgerei Stadler servierten zum Bier passende Gerichte. Für Kaffee und Kuchen sorgte das Café am Marktplatz und Silke Beck vom Café "ZwergRiese" bot hausgemachten Käseplootz, Streuselkuchen und Knusperstangen an.

Doch das war nicht alles: So zeigte der Zeller Stammtischbräu mit Ex-Bierprinz Sebastian Gocker mit seiner mobilen, selbst gefertigten Brauanlage, wie ein gutes Bier entsteht. Die Hobbybrauer verbreiteten außerdem den biertypischen Geruch auf dem Platz vor der Stadthalle. Die Gruppe "La Vita" sorgte, in Vertretung der durch Erkrankung verhinderten Gruppe "Albertos", mit Musik für Stimmung. An den Ständen der Braustätten bildeten sich zeitweise lange Schlangen. Als erster Stand mussten die Unfindener schließen. Ihnen war das Bier ausgegangen.

Im Laufe der Veranstaltung konnten die Besucher auch erfahren, dass das Genussfestival im kommenden Jahr in Eltmann stattfinden wird.

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