Königsberg in Bayern
betreuung  

Platz für ein munteres Dutzend

Die Krippe für die Kleinsten der Stadt Königsberg kostete 340 000 Euro und ist jetzt fertig. Die Buben und Mädchen werden im Neubau am Rot-Kreuz-Kindergarten "Unter der Burg" am Elsaweg betreut. Am Sonntag ist Einweihung.
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Schön ist's in den neuen Räumen: Die Leiterin der Kindergruppe, Sabine Hauck (vorne), und Manuela Markof kümmern sich um die Kleinkinder.
Schön ist's in den neuen Räumen: Die Leiterin der Kindergruppe, Sabine Hauck (vorne), und Manuela Markof kümmern sich um die Kleinkinder.
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Am Sonntag, 11. November, wird um 14 Uhr in Königsberg am Elsaweg die neu errichtete Kinderkrippe der Kindertagesstätte "Unter der Burg" (unter Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes, Kreisverband Haßberge) eingeweiht. Nach dem offiziellen Einweihungsakt mit Segnung und Schlüsselübergabe findet ab 15 Uhr ein "Tag der offenen Tür" mit Kaffee und Kuchen, Kinderbasteln und Schätzaktion statt, bei dem sich die Besucher selbst ein Bild von der neuen Kinderkrippe machen können.

Der zweigruppige Kindergarten am Elsaweg wurde nach Plänen des Architekturbüros Christoph Gatz aus Bamberg 1995 fertig gestellt. Der stetige Zuwachs an Kleinkindern veranlasste die Stadt 2011, bei dem Bamberger Architekten die Erweiterung um eine Kinderkrippe in Auftrag zu geben.

Harmonischer Anblick

Der Neubau der Kinderkrippe sollte in Verlängerung des zur Burg gerichteten
Hauptbaukörpers geschehen. Sehr bald stand fest, dass ein niedriger, flach gedeckter Baukörper sich gut mit dem Satteldach des Bestandes zusammenfügen lässt.

Der 120 Quadratmeter große Anbau besitzt einen großen Gruppenraum, Ruhe- und Sanitärraum sowie eine Schmutzschleuse. Er ist direkt über den vorhandenen Flur an die Kindertagesstätte angebunden.

Und auch die Inneneinrichtung nimmt die Bedürfnisse der Kleinkinder ernst. Da gibt es eine Spiellandschaft, einen Essbereich, der wie geschaffen für die Kleinen ist, ebenso wie der Sanitärbereich mit den Wasch- und Wickelgelegenheiten und den Toiletten. Der Schlafraum ist so im Gebäude untergebracht, dass hier auch Ruhe ist, wenn die anderen Kinder ihren Spaß haben wollen.

Spielbereich für die Kleinsten

Auch im Blick auf die Außengestaltung hat man sich an das Vorhandene angepasst: Die Holzverschalung verbindet Alt und Neu. Trotz des beträchtlichen Umfanges der Bauarbeiten und letztlich auch des neuen Gebäudes hat der Zuschnitt der Außenanlagen nicht gelitten.

Die Kleinkinder haben ihren eigenen Spielbereich, damit sie von den großen Kindergartenkindern beim Toben nicht umgeworfen werden - allerdings funktioniert natürlich auch das gemeinsame Spielen mit den "Großen".

Mit dem Bau verfügt die Rot-Kreuz-Kindertagesstätte über zwölf Krippenplätze für Kleinkinder bis drei Jahren sowie 50 altersgemischte Plätze. Der Neubau kostete 340 000 Euro. Dazu gab es Zuschüsse von 270 000 Euro. Zurzeit besuchen bereits elf Kinder die Krippe, ab Januar 2013 ist sie voll belegt.

Die Leitung der Kindergruppe liegt bei Erzieherin Sabine Hauck, die sich 2011 zur Fachkraft für Krippenpädagogik weitergebildet hat. Zur Fortbildung war sie für sechs Monate am Schliersee. Die Weiterbildung orientiert sich an der so genannten "Klax"-Pädagogik, die Sabine Hauck in der Arbeit mit den Kindern umsetzen will. Zudem erwarb Sabine Hauck 2011 das Montessori-Diplom.

Unterstützt wird sie durch die pädagogischen Ergänzungskräfte Manuela Markof und Svenja Eller. Die Einweihungsfeier am Sonntag, 11. November, endet um 17.30 Uhr mit dem Laternenzug und dem Martinsspiel.

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