Ebrach
Umweltschutz

Nationalpark Steigerwald weiterhin Thema - Staatsforsten plant wohl Fällung von Bäumen im Schutzgebiet

Eigentlich ist das Thema durch: Anfang 2017 entschied die Staatsregierung gegen einen Nationalpark Steigerwald. Umweltschützer kämpfen jedoch weiterhin. Nach den Landtagswahlen sollen im Schutzgebiet ältere Bäume gefällt werden.
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Eine Kröte sitzt auf einer umgestürzten und mit Moos bewachsenen Buche. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa
Eine Kröte sitzt auf einer umgestürzten und mit Moos bewachsenen Buche. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa
Für die Staatsregierung ist ein weiterer Nationalpark in Bayern offiziell kein Thema mehr. Umweltschützer kämpfen aber nach wie vor für einen Nationalpark Steigerwald - und fahren schwere Geschütze gegen die Bayerischen Staatsforsten auf: Das Unternehmen plane nach der Landtagswahl im Herbst die Fällung alter Bäume in einem früheren Schutzgebiet bei Ebrach (Landkreis Bamberg) sagte Adolf J. Hümmer, Chef des Vereins "Nationalpark Nordsteigerwald".


"Lediglich sanfter Einstieg"



Ein Sprecher der Staatsforsten wies dies jedoch zurück: Es sei vielmehr richtig, dass man lediglich einen sanften Einstieg in die Bewirtschaftung des Ebracher Forsts plane. Im Steigerwald tobt seit Jahren ein Streit um die Nationalpark-Idee. Die Fronten sind immer noch verhärtet - auch nachdem Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erklärt hatte, die Pläne für einen weiteren Nationalpark in Bayern zurückzustellen.
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