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Trossenfurt
Humor

Narren erwärmten sich für den Klimawandel

Zahlreiche überregionale und örtliche Themen griffen die Akteure beim Faschingszug durch Trossenfurt und Tretzendorf auf.
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Die "Schiffschaukelbremskeilschnitzer" aus Oberaurach kümmerten sich um das Klima.  René Ruprecht
Die "Schiffschaukelbremskeilschnitzer" aus Oberaurach kümmerten sich um das Klima. René Ruprecht
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"Wo früher mal ein Eisberg war, ist heute eine Minibar." Die Diskussion um Klimawandel und den Klimaschutz nutzten nicht nur die "Schiffschaukelbremskeilschnitzer" aus Oberaurach als Thema beim bunten Faschingszug am Sonntag durch Trossenfurt und Tretzendorf. Auch die "Klimateufel" aus Priesendorf gingen weit über die Grenze hinaus und überlegten: "Ohne Klimaschutz sind wir verloren und müssen schon jetzt in der Hölle schmoren."

Nicht zu vergessen die Gelbe Tonne, auf die der Tretzendorfer Stammtisch "Kesseldampfer" aufmerksam machte: "Ihr macht doch Plastik nur beliebt, weil jeder jetzt ne Gelbe Tonne schiebt. Klimawandel scheißegal, Plastikentsorgung ohne Qual."

Auch die Steuerfahndung und das Gesetz um die Bonpflicht wurde n angesprochen. "Die Zamgewürfelten" meinten, dass "Bonflut gleich Verbrauchwut" ist.

Neben dem "Robert-Koch-Institut Oberaurach", das dem Corona-Virus keine Chance geben will, kam auch der Nikolaus, der das letzte Weihnachten in der Gemeinde verschlafen hat.

Der 56. Faschingszug in Trossenfurt/Tretzendorf hatte am Sonntag trotz der deutschlandweiten Sturmwarnungen Glück. Tausende Faschingsnarren feierten ausgelassen und fröhlich mit den Besatzungen der insgesamt 42 Wagen und den Fußgruppen aus der Gemeinde und der Nachbarschaft. Auch wenn der Wind dennoch um die Ohren blies, so kamen alle Akteure und Besucher voll auf ihre Kosten in Oberaurach.