Sand am Main
Music-Camp

Nach dem Kinderkonzert in Sand am Main: Lorena wie ein Profi am Schlagzeug

Zwei erlebnisreiche Tage bot am Wochenende das Blasorchester Sand für alle musikbegeisterten Kinder an. Der Höhepunkt war am Sonntag das Kinderkonzert.
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Besonders vom Schlagzeug fasziniert war bei einer Instrumenten-Rallye nach dem Kinderkonzert Lorena Diehm (7) aus Zeil. Foto: Christian Licha
Besonders vom Schlagzeug fasziniert war bei einer Instrumenten-Rallye nach dem Kinderkonzert Lorena Diehm (7) aus Zeil. Foto: Christian Licha
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Die Erlebnisse des kleinen Prinzen, die das bekannteste Werk des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry sind, gilt als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und als Kritik am Werteverfall der Gesellschaft. In dem modernen Kunstmärchen, das Rainer Mahr am Sonntag beim Kinderkonzert des Blasorchesters Sand in der Turnhalle eindrucksvoll vortrug, wurde für mehr Freundschaft und Menschlichkeit geworben.

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Der kleine Prinz, der auf einem winzigen Asteroiden wohnt, hat als einzigen sozialen Kontakt eine sprechende Rose, die meist nur "die Blume" genannt wird. Viele Abenteuer erlebt er dann, als er sich auf den Weg zur Erde macht, um neue Freunde zu finden.

Das Blasorchester Sand unter der Leitung von Dirigent Thomas Nees stellte in voller Besetzung die Handlung musikalisch dar und verlieh den Erlebnissen des kleinen Prinzen die jeweils perfekte Stimmung. Extra hierfür waren zwei Gastmusiker verpflichtet worden, die mit Oboe und Fagott zusätzliche Akzente setzten.

Instrumenten-Rallye

Bei einer Instrumenten-Rallye im Anschluss an das kurzweilige Konzert konnten die jungen Musikinteressierten alle Instrumente wie zum Beispiel Klarinette, Querflöte und Tuba bestaunen und auch versuchen, ihnen Töne zu entlocken. Der fünfjährige Felix Gebhardt aus Sand hatte unter anderem das Tenorhorn im Visier, auf dem er unter Anleitung der erfahrenen Musiker auch schon eine kleine Tonfolge spielen konnte.

Besonders vom Schlagzeug fasziniert war Lorena Diehm. Bei der Siebenjährigen aus Zeil lagen die Drumsticks schon wie bei einem Profi in der Hand, als sie vor dem Drumset saß.

Memory mit Instrumenten

Bereits am Samstag waren 32 Kinder im Alter von vier bis neun Jahren mit Jugendleiterin Anna-Lena Ebert und ihrem Team eifrig bei der Sache gewesen, als es galt, bei einem Memory Namen und Bilder von Musikinstrumenten zuzuordnen oder Instrumente nur am Klang zu erkennen. Sehr viel Spaß machte es dem potenziellen Nachwuchs auch, kreativ zu basteln, sei es eine Gartenschlauch-Trompete, eine Rassel oder eine Dosen-Trommel. Der Vereinsvorsitzende des Blasorchesters, Manuel Klauer, freute sich darüber, dass das Music-Camp in seiner nun schon dritten Auflage so guten Zuspruch fand. Auch viele auswärtige Kinder nahmen mit ihren Eltern an der Veranstaltung teil.

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