Eltmann
Geschwindigkeitssünder

Mit Tempo 200 auf der A70 unterwegs zur Freundin

Frische Liebesgefühle bewogen einen 32-Jährigen am Dienstag auf der A70 bei Eltmann, statt der erlaubten 100 km/h mit fast 200 km/h zu seiner Liebsten zu rasen. Eine Streife beendete die rasende Liebesfahrt vorzeitig.
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Symbolbild
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Am DIenstagnachmittag gegen 15 Uhr wurde die Zivilstreife auf eine Sportlimousine aufmerksam, die die A70 nach der Anschlussstelle Knetzgau mit zu hoher Geschwindigkeit in Richtung Bamberg befuhr. Wie in solchen Fällen üblich, nahmen die Beamten die Verfolgung auf und aktivierten die im Polizeifahrzeug eingebaute Geschwindigkeitsmessanlage. Im Bereich des Geschwindigkeitstrichters vor dem Tunnel "Schwarzer Berg" stellten die Verkehrspolizisten dann fest, dass es der Mann am Steuer besonders eilig hatte.

Sage und schreibe 194 km/h zeigte das Messgerät an, obwohl in diesem Bereich nur 100 km/h zulässig sind. Im Tunnel selbst war der Fahrer mit seinem 300 PS starken Gefährt bei erlaubten 80 km/h mehr als doppelt so schnell.

Nachdem man den Raser gestoppt hatte, kam natürlich irgendwann auch die Frage, warum der Fahrer derart auf das Gaspedal gedrückt hatte. Und hier kam eine doch etwas überraschende Antwort. Der 32-Jährige räumte unumwunden ein, er sei frisch verliebt und auf dem Weg zu seiner Freundin. Zu dem vereinbarten Treffen um 18 Uhr in Sachsen wollte der Mann auf keinen Fall zu spät kommen.

Den Geschäftsmann kommt das Wiedersehen mit seiner Angebeteten nun teuer zu stehen. Den Autofahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro sowie ein dreimonatiges Fahrverbot. Sollte er bereits Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei haben, wird das Bußgeld noch verdoppelt. Bleibt nur zu hoffen, dass das Treffen mit der neuen Freundin für das entschädigt hat, was dem 32-Jährigen als unangenehme Folge seiner unverantwortlichen Raserei noch ins Haus steht.



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