Theres
Ministrantenwallfahrt

Ministranten mit Franz Jung in der "Ewigen Stadt": "Toll, den Bischof so kennenzulernen"

Altardiener aus Baunach und Theres waren mit Bischof Franz Jung unterwegs in Rom und besichtigten dabei auch das Capitol und die Kirche "Il Gesù".
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Die Ministranten freuten sich über den persönlichen Kontakt zu Bischof Franz Jung.Carolin Hasenauer/POW
Die Ministranten freuten sich über den persönlichen Kontakt zu Bischof Franz Jung.Carolin Hasenauer/POW
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"Dieser Ort ist für mich ein Sehnsuchtsort, an den ich immer wieder gerne zurückgehe”, erklärte Bischof Franz Jung in der Kirche "Il Gesù” im Zentrum von Rom. Er sei in dieser Kirche zum Priester geweiht worden. Rund 30 Ministranten aus den Pfarreiengemeinschaften "Sankt Christophorus im Baunach-, Itz- und Lautergrund, Baunach" sowie Theres (Dekanat Haßberge) gab er am Dienstagvormittag eine persönliche Stadtführung. Dabei und bei einer Runde Eis für alle wollte der Bischof die jungen Pilger näher kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Die Jungen und Mädchen, die ein solches Treffen mit Bischof Jung im Rahmen der internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom wahrnehmen durften, waren im Vorfeld ausgelost worden.
"Das ist toll, dass wir den Bischof so kennenlernen dürfen. Er hat mir auch ein Autogramm auf mein T-Shirt gegeben. Das ist echt nett von ihm", sagte Pauline (Pfarreiengemeinschaft Theres). Auch ihre
grüne Mütze hat Bischof Jung unterschrieben - mit "+Franz".
Um 10 Uhr trafen sich alle auf dem Platz vor der Kirche "Il Gesù”. Doch als Bischof Jung hineingehen wollte, stellte er fest, dass gerade ein Gottesdienst begonnen hatte. Kurzerhand plante er das Programm um und stieg mit den "Minis" zunächst die vielen Treppenstufen zum Capitol hinauf. Dort
genossen sie die Aussicht und bekamen eine kleine Stadtführung. Dank seiner Studienzeit in Rom konnte der Bischof die Geschichte rund um die Reiterstatue des Marc Aurel oder von der Gründung Roms durch Romulus und Remus aus dem Stegreif erzählen.
"Die Wolf-Statue ist ja viel kleiner, als ich dachte”, sagte eine Ministrantin und brachte Bischof Jung damit zum Lachen.
Nachdem der Gottesdienst in "Il Gesù” vorüber war, ging er mit den Ministranten noch in die Kirche. Dort zeigte er ihnen das Grab des heiligen Ignatius. "Heute ist sein Fest- und Gedenktag. Und er hat uns eine wichtige Erkenntnis mitgegeben: Der Glaube ist ein Prozess", erklärte Bischof Jung. Ignatius sei wichtig gewesen, den Menschen zu helfen, ihren Glauben zu vertiefen. "Das kann für Euch auch heißen, sich die Frage zu stellen: Wie kann ich Gott noch besser dienen als Ministrant?"
Danach durften sich die Ministranten jeweils zwei Kugeln Eis holen. Dabei kamen die jungen Pilger miteinander und mit dem Bischof ins Gespräch.
Helena aus Breitbrunn und Mia aus Gerach sind schon seit fast fünf Jahren Messdienerinnen. "Ich fühle mich in der Kirche und beim Ministrieren einfach wohl. Das ist ein Zuhause-Gefühl für mich, weil ich da einfach eine gute Verbindung zu Gott habe", sagte Mia.
Auch Helena mag ihren Dienst am Altar: "Besonders gut finde ich, dass immer ein anderer Pfarrer den Gottesdienst hält. Das ist schön abwechslungsreich!" Carolin Hasenauer/POW


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