Prappach
Verkehrsfreigabe

Mehr Sicherheit für Prappach

Die Kreisstraße im Haßfurter Stadtteil wurde ausgebaut und kann jetzt wieder befahren werden.
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Bei der Freigabe der Kreisstraße HAS 23 bei Prappach räumten Landrat Wilhelm Schneider (links) und Bürgermeister Günther Werner eigenhändig die Sperrschilder zur Seite. Christian Licha
Bei der Freigabe der Kreisstraße HAS 23 bei Prappach räumten Landrat Wilhelm Schneider (links) und Bürgermeister Günther Werner eigenhändig die Sperrschilder zur Seite. Christian Licha

Nach zweieinhalb Wochen Bauzeit wurde dieser Tage die Kreisstraße HAS 23 bei Prappach nach ihrer Erneuerung wieder offiziell für den Verkehr freigegeben. "Vor knapp 40 Jahren gebaut, war die Straße in die Jahre gekommen", erklärte Alfons Schanz, der Leiter der Tiefbauverwaltung des Landkreises. Auf der Freistrecke haben sich Spurrinnen, Absenkungen und Durchbrüche gezeigt. Im Bereich der Ortsdurchfahrt waren vornehmlich defekte Entwässerungsrinnen sowie zahlreiche Verwerfungen und aufgebrochene Fahrbahn-Anschlüsse zu beheben.

Unter Vollsperrung der Kreisstraße hat die Firma Strabag AG die notwendigen Arbeiten ausgeführt. Auf der 1350 Meter langen Freistrecke wurde eine zusätzliche Tragschicht eingebaut, um den heutigen Verkehrsbelastungen gerecht zu werden. Außerdem wurden die Entwässerungseinrichtungen überprüft und ertüchtigt. Im Bereich der 950 Meter langen Ortsdurchfahrt wurde auch ein Großteil der Rinnenplatten durch Personal des Kreisbauhofs erneuert.

Die Stadt und das Stadtwerk Haßfurt haben begleitend die Entwässerungseinrichtungen sowie die Wasserleitung überprüft und auf den neuesten Stand gebracht. "Auch die Schieberkappen und die Schachtdeckel werden exakt ausgerichtet und eingegossen, so dass die Anwohner nach Fertigstellung wieder deutlich ruhiger schlafen können", sagte Bürgermeister Günther Werner.

"Wir haben für die nächsten Jahrzehnte wieder eine intakte Straße", freute sich auch Landrat Wilhelm Schneider. Er dankte allen Beteiligten für die perfekte Zusammenarbeit, so dass die Sperrung möglichst kurz gehalten werden konnte.

Am südlichen Ortseingang wurde auch die Einmündung des Fahrradweges sicherheitstechnisch überarbeitet, so dass zukünftig gefährliche Situationen mit Fahrzeugen, die aus der Straße "Ölacker" kommen, vermieden werden können.

Die Kosten für die gesamte Maßnahme belaufen sich auf rund 450 000 Euro, wovon 150 000 Euro durch die vorbereitenden Arbeiten durch Mitarbeiter der Tiefbauverwaltung entstanden sind. Hinzu kommen die Aufwendungen der Stadt sowie des Stadtwerks.

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