Ebern
Weihnachtsmarkt

Markt kam dann doch noch auf Touren

Schneefall, nasse Kälte und ein erkrankter Nikolaus sorgten bei der Veranstaltung in Ebern zunächst für Anlaufschwierigkeiten.
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Ist es "mexikanischer Punsch", mit dem sich diese drei Männer am Stand der Gaststätte Vera-Cruz aufwärmen?Helmut Will
Ist es "mexikanischer Punsch", mit dem sich diese drei Männer am Stand der Gaststätte Vera-Cruz aufwärmen?Helmut Will
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Überschaubar war die Menschenmenge, die über den Marktplatz schlenderte, als Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD) und Christina Seebach-Künzel von der Tourismus- und Werbegemeinschaft am Sonntag den Weihnachtsmarkt um 13 Uhr eröffneten. Das Wetter zeigte sich von der winterlichen Seite: Schnee fiel vom Himmel und es war nasskalt, so dass es manche so kurz nach Mittag doch eher vorzogen, in der warmen Stube zu bleiben.
Bereits am Samstag hatte man sich bei Glühwein und Musik rund um den Brunnen des Marktplatzes auf den Markt am Sonntag einstimmen können. Am Sonntagvormittag war der Markt bis um die Mittagsstunde gut besucht.
Den Nikolaus, der bei der Eröffnung meist immer dabei ist, musste Christina Seebach-Künzel entschuldigten, denn hier hatte es Probleme gegeben, weil der schon lange gebuchte Nikolaus kurzfristig erkrankt war. Der "Aushilfs-Nikolaus" hatte es daher nicht pünktlich geschafft.
Bürgermeister Hennemann bemühte den Prolog des Nürnberger Christkindes, den er - auf Ebern bezogen - umgeschrieben hatte. So reimte er zum Beispiel: "Es strömen die Menschen herbei, zum Betrachten und Kaufen gibt's da allerlei." Oder: "Die Vereine von Ebern, die bringen sich ein, drum wird für jeden etwas dabei sein." Und: "Wir laden zum Weihnachtsmarkt in Ebern ein, wer kommt, der soll willkommen sein."
Der Bürgermeister wies auf die Vereine hin, die sich nicht nur beim Weihnachtsmarkt einbringen, sondern im gesamten Jahr das gesellschaftliche Leben mitgestalten. Mit dem Hinweis, Kaufkraft in Ebern zu halten, rief das Stadtoberhaupt dazu auf, die Geschäfte in Ebern zu frequentieren und sie durch Einkäufe zu unterstützen. Mit einem Hinweis auf Krippenausstellungen und die Krippenführung sowie auf die Ausstellung in der Xaver-Mayr-Galerie wünschte der Bürgermeister allen eine ruhige Advents- und Weihnachtszeit.
Bei der Krippenführung zu den Standorten, wo diese Symbole der Weihnacht zu sehen waren, so im Saal der VR-Bank Lichtenfels-Ebern, im Rathaushof oder in der Stadtpfarrkirche, konnten die verschiedensten Krippenvarianten bewundert werden. Die Schaufenster der Xaver-Mayr-Galerie waren hell erleuchtet und bekannte Konterfeis blickten die vorbeiziehenden Menschen an. Die Galerie war geöffnet. Zu sehen war eine Ausstellung des Fotojournalisten Helmut Ölschlegel.


Kulturelle Angebote

Zu den kulturellen Angeboten zählte auch das Adventskonzert in der Stadtpfarrkirche, unter anderem mit dem Kinderchor sowie Darbietungen verschiedener Ensembles der Musikschule. Daneben gab es natürlich auch etwas für Gaumen und Augen, während sich der Duft von Glühwein, Bratwurst und gebrannten Mandeln über den Markt legte. Auch selbst gebackene Plätzchen fanden ihre Liebhaber, wie zum Beispiel am Stand der Sportfreunde Unterpreppach. Zahlreiche Anbieter luden an ihren Ständen dazu ein, einen Blick darauf zu werfen und zuzugreifen. Angeboten wurden weihnachtliche Geschenkartikel, Haushaltsartikel, Schmuck und Bekleidung. Musikalische Programmpunkte stimmten auf Weihnachten ein. Sah es, wohl dem Wetter geschuldet, zunächst etwas "mager" aus, so füllte sich im Laufe des Nachmittags und am frühen Abend der Marktplatz doch ganz gut.
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