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Ebern
Pausenverpflegung

Lob für die Pausenverpflegung in Eberns Realschule

In der Eberner Dr. Ernst-Schmidt-Realschule bietet die Arbeiterwohlfahrt eine andere Art der Pausenverpflegung an. Und dies in neuen Räumlichkeiten. Die wurden am Freitag vorgestellt.
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Sanda Berthel kredenzte Früchte-Cocktails, an denen sich Realschuldirektor Hartmut Weis, Bürgermeister Robert Herrmann und Landrat Rudolf Handwerker (von links) labten.Fotos: Ralf Kestel
Sanda Berthel kredenzte Früchte-Cocktails, an denen sich Realschuldirektor Hartmut Weis, Bürgermeister Robert Herrmann und Landrat Rudolf Handwerker (von links) labten.Fotos: Ralf Kestel
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Sie steht bereits um 5 Uhr in der Früh' am Pizzaofen und noch viel früher auf. Zu dieser Zeit schlummern ihre Kunden noch in ihren Betten. Vier Stunden später treffen sie aufeinander: Und Sandra Berthels (32) Erzeugnisse sind in aller Munde bei den 622 Realschülern samt Lehrkräften am neuen Pausenverkaufsstand der Arbeiterwohlfahrt (Awo), der am Freitag nach einer halbjährigen Testphase dem Bauherrn, vertreten durch Landrat Rudolf Handwerker (CSU), präsentiert wurde.

Sie sind voll des Lobes, die Schüler und Lehrer: Der 13-jährigen Lola Schlager munden besonders die Pizzazungen, die Schülersprecher Vincent Schorn (17) aus Ebern, Luka Filbrich (18) aus Heilgersdorf und Christian Auer (16) aus Appendorf rühmen den Geschmack, den Preis und die Größe der Portionen.
"Und nachmittags gibt es immer auch noch etwas Warmes, eine Riesenportion Spaghetti kostet nur zwei Euro, wo gibt's das?", staunt Filberich auch nach einem halben Jahr noch.

Ansporn zum Lernen

"Das Essen ist stets warm, auch am Ende der Pause noch", freut sich Christian Auer, Vincent Schorn überzeugt noch ein anderer Service: "Die Damen kommen schon sehr früh, da kann man sich beispielsweise vor einer Schulaufgabe noch schnell etwas holen."

Ein Ansatz, der auch bei der Rede des Landrats anklang: "Bei knurrendem Magen lässt die Konzentration nach", berichtete er aus eigener Erfahrung. Vor einer fünften Klasse gelobte der Kreis-Chef, dass "wir alles tun wollen, damit Ihr in einem angenehmen Klima und toller Umgebung lernen könnt'."

Und dazu zählte er auch die Erweiterung der Realschule für fast fünf Millionen Euro sowie den Mensa-Bau in unmittelbarer Nachbarschaft, der "jetzt doch viel schneller kommen wird, als zunächst angedacht", was auch Bürgermeister Robert Herrmann (CSU) bestätigte.

Das freute Awo-Vorsitzende Simone Bastian. "In der Gymnasiums-Mensa wird es bei 300 Essen am Tag nämlich sehr eng. Deshalb ist der Mensa-Neubau für Grund- und Realschule fürchterlich wichtig."

Sie lobte die 15.000-Euro-Investition des Landkreises als "tollen Verkaufsraum, in dem sich gut arbeiten lässt". Simone Bastian: "Der ist so modern, dass sogar der Verbraucherschützer des Landratsamtes nichts finden wird, wenn er einmal vorbeikommt."

Die hohen hygienischen Standards stellte auch Realschuldirektor Hartmut Weis heraus, die alle Vorgaben übererfüllen. "Sämtliche Speisen werden aus der Kühlung heraus verkauft."

Dabei rühmte er, dass die Awo das Angebot frisch herstellt und eine gesunde Ernährung möglich werde, wobei "es nicht nur Salat, Obst und Gemüse gibt", so Weis, dessen Resümee so ausfiel: "Das hatten wir bisher nicht so und ich kenne auch keine Schule, die Vergleichbares anzubieten hätte."

Der Erfolg liegt für Schulleiter Hartmut Weis schon auf der Hand: "Die Rückmeldungen sind hervorragend - von Kindern, Eltern und Lehrern. Die Nachfrage hat uns alle überrascht, besonders das Mittagsessen wird toll angenommen." Was er auch auf die gute und flexible Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Awo zurückführte.

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