Zeil am Main
Stadtstrand

"Lieblingsteam" siegt gegen "Grumbidung" - Volleyballturnier am Zeiler Stadtstrand

Beim von den Zeiler Jugendzündern organisierten Beachvolleyballturnier stand der Spaß an erster Stelle.
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Hart gekämpft haben die Teams beim Beachvolleyballturnier am Zeiler Stadtstrand.  Foto: Christian Licha
Hart gekämpft haben die Teams beim Beachvolleyballturnier am Zeiler Stadtstrand. Foto: Christian Licha
Was haben "Sex on the Beach", "Das Grauen" und "Die Gummibärenbande" gemeinsam? Es waren nur einige von den fantasievollen Namen der zehn Teams, die im Rahmen des Zeiler Stadtstrandes am Samstag beim Unoball-Turnier in der Sportart Beachvolleyball teilgenommen haben.


Zehn bis zwölf Minuten Spielzeit

Schlagkräftige Mannschaften, die sich nichts schenkten, spielten auf dem Feld mit feinem Strandsand um die Ehre und den ersten Platz. Anders als bei einem "richtigen" Volleyballspiel wurde am Zeiler Stadtstrand nach Zeit gespielt. Bei einer Dauer von zehn Minuten in der Vorrunde beziehungsweise zwölf Minuten in der Endrunde kamen dann auch schon mal Ergebnisse von 27:7 zustande.

"Bei uns geht es in erster Linie um den Spaß", betonte der Chef der Zeiler Jugendzünder, Bastian Rößner. So gab es dann für die drei erstplatzierten Mannschaften auch keine wertvollen Pokale zu gewinnen, sondern Gutscheine für einen lauschigen Abend am Stadtstrand.


Revanche im Finale

Besonders spannend war das Endspiel, bei dem es zuerst so aussah, als ob es ein Kopf-an-Kopf-Rennen gibt. Hier standen sich "Grumbidung" und "Unser persönliches Lieblingsteam" gegenüber. In der ersten Begegnung der beiden Mannschaften in der Vorrunde verlor das "Lieblingsteam" noch 17:10 gegen "Grumbidung", setzte sich dann aber im Finale mit 22:15 durch.

Die Freunde Annika Götz, Leonie Heß, Christopher Kern und Max Prantl freuten sich über ihren Sieg, der nicht von ungefähr kam: Die vier Sportbegeisterten spielen Volleyball beim TV Haßfurt. Während die Mädels dort in der Kreisliga ihr Bestes geben, spielen die Jungs sogar auf Landesliga-Ebene. Auf dem Sand sei es zwar anstrengender als in der Halle gewesen, aber die einzigartige Atmosphäre hatte das locker wieder wett gemacht, sagte Christopher Kern. Er lobte auch ausdrücklich die gute Organisation bei dem Spaß-Turnier: "Die Jugenzünder haben sich schon sehr viel Mühe gegeben, alles herzurichten und ein faires Spiel zu gewährleisten. Wenn so etwas wieder mal stattfindet, sind wir sofort wieder dabei."


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