Knetzgau

Jung und Alt sollen sich in Knetzgau bewegen

Der Gemeinderat machte den Weg frei für einen Parcours zwischen Seniorenheim und Schule.
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Die Gemeinde Knetzgau plant in Absprache mit dem Seniorenzentrum einen Bewegungsparcours. Dieser soll zwischen dem Gelände des Seniorenzentrums (rechts) und dem Parkareal der Dreiberg-Schule in Knetzgau entstehen, wie der Gemeinderat erfuhr.  Christiane Reuther
Die Gemeinde Knetzgau plant in Absprache mit dem Seniorenzentrum einen Bewegungsparcours. Dieser soll zwischen dem Gelände des Seniorenzentrums (rechts) und dem Parkareal der Dreiberg-Schule in Knetzgau entstehen, wie der Gemeinderat erfuhr. Christiane Reuther

Die Gemeinde Knetzgau beabsichtigt, in Absprache mit dem Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt einen Bewegungsparcours zu installieren. Dieser soll neben dem Seniorenzentrum und der Dreiberg-Schule in Knetzgau entstehen, wie der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend vereinbarte. Es soll ein generationenübergreifendes Sportangebot für Jung und Alt bereitgestellt werden, um ein ganzheitliches Training zu ermöglichen. Mit einfachen Übungen können eingeschränkt mobile Menschen den Bewegungsapparat erhalten und kräftigen. Aufträge für das Vorhaben sollen in einer der nächsten Sitzungen vergeben werden.

In diesem Zusammenhang sprach Gemeinderat Mark Zehe (CSU) das Thema Vandalismus rund um das Gelände der Dreiberg-Schule an. Zehe forderte das Aufstellen von Schildern, die ein Alkohol- und Mofaverbot auf dem Gelände der Schule aussprechen. Eine geforderte Überwachungskamera in diesem Areal ist laut Bürgermeister Stefan Paulus (CWG, SPD) aus Datenschutzgründen nicht möglich. Paulus hofft, dass durch einen Skaterpark, den die Gemeinde im Industriegebiet von Knetzgau plant, die Situation rund um das Schulgelände entschärft werde.

Neuigkeiten über das geplante Maininformationszentrum (MIZ) standen im Blickpunkt der Gemeinderatssitzung im Ratssaal. Demnach sei eine Machbarkeitsstudie an Ministerpräsident Markus Söder (CSU) überreicht worden, die zur detaillierten Prüfung in die oberste Ministerialebene eingebracht wurde, schilderte Paulus. Neben der Staatskanzlei sei nun das Bayerische Umweltministerium federführend für das geplante Knetzgauer Projekt tätig. Dieses Ministerium habe sich in enger Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium und dem Landwirtschaftsministerium schriftlich im Rathaus in Knetzgau gemeldet.

Erfreulich sei zudem, so Paulus, dass mit dem Deutschen Wasserstraßen- und Schifffahrtsverein Rhein-Main-Donau (DWSV) ein weiterer starker und wichtiger Partner für die Initiative gewonnen werden konnte. Knetzgau erhält laut Bürgermeister vom DWSV die einmalige Chance, den zweiten bayerischen Wasserstraßen- und Schifffahrtstag als Veranstalter eines von vier Hauptforen mitgestalten zu dürfen. Der Tag findet am 5. Juli in der Konzert- und Kongresshalle in Bamberg statt.

Als weiterer Unterstützer konnte den Angaben zufolge Professor Auwi Stübbe vom Coburger Designforum Oberfranken für das Konzept des MIZ gewonnen werden. Mittlerweile sind es viele Netzwerkpartner, darunter 100 Landkreise, Städte und Gemeinden am Main, die ihre Unterstützung zugesagt haben, wie Paulus weiter ausführte. Angedacht sei zudem die Idee eines eigenen Jugendforums für den bayerischen Main. Auch im Internet sei die Gemeinde Knetzgau mit den Projekten vertreten.

Bürgermeister Paulus ging auf das Thema der interkommunalen Zusammenarbeit für das geplante Projekt der "Sandsteinerlebniswelten Breitbrunn" ein. Anhand einer Präsentation, die er von der Breitbrunner Bürgermeisterin Gertrud Bühl erhalten hat, erläuterte Paulus das angedachte Projekt und verschaffte dem Gemeinderat detaillierte Einblicke. Bei Kosten in Höhe von einer Million Euro stimmte das Gremium einmütig zu, dass sich die Gemeinde Knetzgau mit einer Summe in Höhe von 5000 Euro an dem geplanten Projekt in Breitbrunn beteiligt, das in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden soll.

Der Gemeinderat einigte sich bei drei Gegenstimmen darauf, dass die Wohnbaufläche "Waldmannhof" in Unterschwappach zukünftig Von-Schaumberg-Straße genannt wird.

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