Und darum geht es: Sarah Heim hat seit Wochen den selben Traum. Beim Bestattungsunternehmen Grabtief wird ihr zukünftiger Mann Norbert eingeliefert. Man hält ihn irrtümlich für tot.

Norbert Schläfer wird dort eigentlich als Inspektor erwartet, der eine unangekündigte Inspektion durchführen soll. Leider kam ihm ein Besuch in der Samba-Bar dazwischen. Er landet als Schnapsleiche neben dem Bahnhof.

Gleichzeitig macht Rolf Schwebauf, der Konkurrent von Walter und Luzia Grabtief, ihrer Tochter Eva einen Heiratsantrag, ohne zu wissen, dass diese schwanger ist. Als Lara, die Tochter von Norbert, ihren toten Vater sehen will, bricht das Chaos aus. Thomas Grabtief muss feststellen, dass die Leiche verschwunden ist, und beschafft sich eine Ersatzleiche. Zum Glück weiß Sarah Heim, dass alles gut ausgeht. Der einzige Tote, der begraben werden muss, ist das verbrannte Spanferkel. Aber das hat Sarah in ihrem Traum auch schon vorhergesehen. Und sie weiß auch, dass ihre Ehe mit Norbert noch lange glücklich sein wird. Beamte sterben eben langsam...

Das Stück wird an den folgenden Tagen aufgeführt: 8. Februar; 19 Uhr; 9. Februar, 19 Uhr; 10. Februar, 14 Uhr; 22. Februar, 19 Uhr; 23. Februar, 19 Uhr. Aufführungsort ist der Saal der Gastwirtschaft Hümmer in Jesserndorf. Karten gibt es im Vorverkauf im Edeka-Laden Schmitt in Jesserndorf, erreichbar unter Telefon 09531/209. Restkarten gibt es zu den jeweiligen Terminen an der Abendkasse.

Gegründet wurde die Theatergruppe schon im Jahr 1971. Seitdem finden regelmäßig einmal im Jahr Aufführungen statt, zunächst um die Weihnachtszeit, seit einigen Jahren ein wenig später, nun im Februar.

Der eingespielte Erlös geht wie immer an die aus Jesserndorf stammende Missionsschwester Dagmar, die ebenfalls schon seit vielen Jahren (1972) in Südafrika aidskranke Kinder unterstützt. Sie will dort "Hilfe zur Selbsthilfe" leisten und sorgt insbesondere dafür, dass die Kinder dort in die Schule gehen können.

Diesmal soll die Spende, wie Regisseur Rüdiger Ebert schreibt, für die Primary School in Mariannhill verwendet werden: "Eine Klasse braucht kleine Plastikstühle und eine Klasse mit armen Kindern braucht Schuluniformen."