Krum
Winteraustreiben

In Krum waren der Teufel und die Hexen los

Jetzt ist die kalte Jahreszeit endgültig vorbei! Dazu beigetragen haben die Hexen, die den Winter bei der Walpurgisnacht in Krum aus dem Dorf vertrieben.
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Im wahrsten Sinne des Wortes war bei der Walpurgisnacht  in Krum der Teufel los.Christian Licha
Im wahrsten Sinne des Wortes war bei der Walpurgisnacht in Krum der Teufel los.Christian Licha
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35 Hexen, Waldgeister und andere knorrige Gestalten, so viele wie schon lange nicht mehr, kamen mit ihren Fackeln vom Schlossberg herab. Darunter waren auch etliche Junghexen, die sich von ihren großen Vorbildern die Kunst des Winteraustreibens vermitteln ließen und bereits tatkräftig mitmachten.
Zwei Junghexen (Bastian und Theresa Hetterich) durften sogar den Hexenmeister Matthias Schuler bei seiner Ansprache auf der Bühne unterstützen. Nach seinem Kommando gab es dann kein Halten mehr: Der Winter wurde in den Leiterwagen mit den eisernen Gitterstäben getrieben und durch die Waldgeister vom Dorfplatz weggebracht. Danach war die Freude beim Hexenvolk groß, und es wurde rund um das große Lagerfeuer kräftig getanzt und geschunkelt .
Josh Mahr, vor 22 Jahren der Initiator des Festes und langjähriger Hexenmeister, sprach letztes Jahr schon von einem Rekordbesuch. "Heuer konnten wir mit der Besucherzahl mithalten, wenn nicht sogar noch die letztjährige Veranstaltung überbieten", stellte er fest. Aus weiten Teilen Unter- und Oberfrankens strömten die Besucher wieder in den kleinen Stadtteil von Zeil. Veranstaltet wurde die Walpurgisnacht wie immer von der Dorfgemeinschaft Krum. Dieses Jahr hatten die Sportler vom FSV Viktoria Krum die Federführung. Matthias Schuler, der auch im Vorstand des FSV engagiert ist, war mit dem Verlauf sehr zufrieden und freute sich darüber, dass auch das Wetter mitspielte.
Musikalisch umrahmt wurde die Walpurgisnacht wieder von der Partyband "Dochrinna". Fabian Hollet, der bekannte Moderator von Radio Bamberg und gleichzeitig Sänger und Frontman, heizte mit seinen Musikerkollegen dem Publikum so richtig ein. Jung und Alt feierten gemeinsam und friedlich bis in die tiefe Nacht. Zum Abschluss des alljährlichen Spektakels durfte ein Feuerwerk nicht fehlen, dessen fantastische Lichteffekte von den Gästen bestaunt wurden.
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