Haßfurt
Windenergie

Haßfurt hält an der Windkraft-Planung fest

Der Bauausschuss empfiehlt dem Stadtrat die Zustimmung zur Fortschreibung des Regionalplans im Blick auf die Windkraft. Uhu und Verkehrslandeplatz werden geschont.
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Die Vorrangflächen für Windräder legt der Regionalplan auch im Landkreis Haßberge fest. Etwa 600 Hektar werden dafür ausgewiesen. Haßfurt stimmt, wenn es nach der Empfehlung des Bauausschusses geht,  dem Vorhaben in seinem Bereich zu. Foto: Symbolbild
Die Vorrangflächen für Windräder legt der Regionalplan auch im Landkreis Haßberge fest. Etwa 600 Hektar werden dafür ausgewiesen. Haßfurt stimmt, wenn es nach der Empfehlung des Bauausschusses geht, dem Vorhaben in seinem Bereich zu. Foto: Symbolbild
Es bleibt im Wesentlichen bei den im Januar ausgeguckten Flächen für Windräder. Dem Haßfurter Bauausschuss lag erneut der Regionalplan Main-Rhön vor zum Thema Windkraftanlagen. Im Bereich der Stadt gibt es drei Vorranggebiete: Sailershäuser Wald, zwischen Uchenhofen und Unterhohenried sowie an der Thereser Waldspitze (Wässernachtal).

In der Sitzung am Dienstag folgte der Bauausschuss dem Vorschlag der Verwaltung, bei der Beteiligung als Träger öffentlicher Belange keine weitere Stellungnahme abzugeben. Schließlich bleiben die Flächen, kurz WK (für Windkraft) 88, 91 und 92 im Bereich der Stadt nahezu unverändert. Nur an der Thereser Waldspitze entsprach man dem Wunsch, die Westecke der Wülflinger Gemarkung aus der Planung herauszunehmen. Hier gibt es ein Brutgebiet für den auf der roten Listen stehenden Uhu (Eulenart). Außerdem würden Windräder hier auch den Flugbetrieb am Haßfurter Verkehrslandeplatz stören.

Der Bauausschuss empfahl dem Stadtrat Zustimmung.

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