Haßfurt

Günther Werner will Haßfurts Frontmann bleiben

Der Haßfurter Bürgermeister will weiter Bürgermeister der Kreisstadt bleiben. Günther Werner ist viel Rückhalt sicher.
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Einstimmig nominierte die WG Haßfurt Amtsinhaber Günther Werner zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020. Unser Bild zeigt von links WG-Vorsitzenden Hachem Farmand, Bürgermeister Günther Werner, Fraktionsvorsitzenden Berthold Albert, Vorsitzenden Jürgen Bätz und die WG-Kreisvorsitzende Birgit Bayer.S. Weinbeer
Einstimmig nominierte die WG Haßfurt Amtsinhaber Günther Werner zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020. Unser Bild zeigt von links WG-Vorsitzenden Hachem Farmand, Bürgermeister Günther Werner, Fraktionsvorsitzenden Berthold Albert, Vorsitzenden Jürgen Bätz und die WG-Kreisvorsitzende Birgit Bayer.S. Weinbeer
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Günther Werner will Bürgermeister der Kreisstadt Haßfurt bleiben. Einstimmig nominierten ihn die 28 anwesenden Mitglieder der Wählergemeinschaft Haßfurt zu ihrem Bürgermeisterkandidaten. Ebenso einmütig wurde am Mittwoch die Liste verabschiedet, auf der sich 24 Männer und Frauen um Sitze im Stadtrat bewerben.

Handfeste Ziele statt Versprechen

"Keine Wahlversprechen, sondern Ziele", mit dieser Prämisse ist Günther Werner schon vor sechs Jahren angetreten. So hält er es auch bei der Kommunalwahl 2020. Und er konnte eine stolze Liste an erreichten Zielen auflisten. Zentrales Anliegen dabei sei es immer, sich als Kreisstadt Haßfurt zu behaupten zwischen den Zentren Bamberg und Schweinfurt.

Zu diesen Bemühungen gehöre die Weiterentwicklung des Kulturamts ebenso wie des Stadtwerks, das mittlerweile Auszeichnungen in Serie erhält und ab dem kommenden Jahr ausschließlich grünen Strom ins Netz einspeisen werde. Die Gastronomie könne die Stadt nur unterstützen, ebenso das Gewerbe, aber hier könne man nur vernetzend und unterstützend arbeiten. Das habe man mit Aktionen wie dem "Abendlicht", dem Marktplatzfest, dem Literaturfestival, aber auch der so genannten Brötchentaste beim Parken versucht.

Der intensive Kontakt mit den Unternehmen trage Früchte, betonte Günther Werner. Haßfurt werde als attraktiver Standort wahrgenommen und seit 2014 sei die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze in Haßfurt um 1140 auf 8526 angewachsen.

Der Anschluss an den Verkehrsverbund Nürnberg sei gelungen, nun müsse man das Gleiche auch mit dem Verkehrsverbund Mainfranken schaffen. Das Problem sei, das die beiden Verbünde unterschiedliche Gebührenstrukturen haben.

Mit dem Rathausboten bemühe sich die Stadt um mehr Transparenz und Information für die Bevölkerung, und einige große Schritte wurden in Sachen Barrierefreiheit in der Altstadt gemacht, zuletzt mit den Aufzügen für die Tiefgarage und das Rathaus.

Kreisverkehr für Godelstatt

Als zentrale Themen für die nächste Amtsperiode nannte Günther Werner den Klimaschutz, Verkehr, Wohnen und die Gemeinschaft. Haßfurt werde sich als Smart-City weiterentwickeln, unter anderem mit einem Verkehrs- und Parkleitsystem. "Ich werde nicht müde werden, an der Godelstatt einen Kreisverkehr zu fordern", ging Werner auf schwierige Verhandlungen mit dem Staatlichen Bauamt ein - für Oberhohenried habe man diesen Erfolg erzielt, der Kreisverkehr werde kommen, so der Bürgermeister, der auch ein Konzept für ein Seniorentaxi in Arbeit hat.

Er dankte allen Kandidaten, die für die Wählergemeinschaft (WG) Haßfurt eine starke Liste bilden. Wie schon vor sechs Jahren trete man unter dem Motto "Einer für alle - alle für Einen" an. Die WG-Vorsitzenden Hachem Farmand und Jürgen Bätz zeigten sich stolz auf die Liste mit vielen bekannten, aber auch neuen Gesichtern, hoffnungsvollem Nachwuchs, wovon sich auch die WG-Kreisvorsitzende Birgit Bayer beeindruckt zeigte. Sie leitete die beiden Nominierungen und ging als Fraktionsvorsitzende im Kreistag kurz auf die Kreispolitik ein. Nach dem Wechsel von Michael Spies in die WG-Fraktion, geht die WG mit acht amtierenden Stadträten ins Rennen und hat das Ziel "8 plus X" ausgegeben.

Diese Bürger kandidieren für einen Platz im Stadtrat

1.Günther Werner, Augsfeld; 2. Berthold Albert, Unterhohenried; 3. Michael Zehe, 4. Hachem Farmand, 5. Anja Gaukler, Prappach, 6. Willibald Geuppert, Sylbach; 7. Jürgen Bätz, 8. Michael Spies, Augsfeld, 9. Julian Weidinger, 10. Karin Lang, 11. Klaus Ringer, Wülflingen, 12. Otto Stark, 13. Bernhard Krieger, 14. Eva Biertempfel, 15. Marin Spöhrer, Oberhohenried, 16. Karlheinz Zehe, Augsfeld, 17. Adolf Körner, Sylbach; 18. Friedrich Walla, 19. Georg Hofmann, 20. Markus Heusinger von Waldegge, Sylbach, 21. Gerold Windfelder, 23. Günter Trum, Wülflingen; 24. Reiner Sidon, Sylbach.

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