Maroldsweisach
Gemeinderatssitzung

Geduld ist gefragt bei den Maroldsweisachern

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Maroldsweisach der B 279 verzögert sich noch um zwei Wochen. Bürgermeister Thein bat die Bevölkerung um Verständnis.
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Bis zum 9. November wird die Fertigstellung der Ortsdurchfahrt Maroldsweisach der B 279 noch dauern, teilte Bürgermeister Wolfram Thein dem Gemeinderat mit. Foto: Eckehard Kiesewetter
Bis zum 9. November wird die Fertigstellung der Ortsdurchfahrt Maroldsweisach der B 279 noch dauern, teilte Bürgermeister Wolfram Thein dem Gemeinderat mit. Foto: Eckehard Kiesewetter

Bürgermeis- ter Wolfram Thein (SPD) informierte den Gemeinderat darüber, dass die Baufirma, die die Ortsdurchfahrt der B 279 herstellt, den Zeitplan nicht einhalten könne. Um zwei Wochen, bis zum 9. November, werde sich die Fertigstellung verzögern.

"Wenn das Abfräsen der Fahrbahndecke und der Deckeneinbau erfolgen, wird es in der Durchfahrt richtig eng", sagte Thein. Er bat die Bevölkerung um Verständnis dafür. Im Gewerbegebiet "Bleichäcker" sei asphaltiert worden und die Feinschicht werde aufgetragen. Dort laufe alles wie geplant.

Ortssprecher Erhard Denninger aus Voccawind wollte wissen, was Geschwindigkeitsmessungen dort ergeben hätten. Dazu sagte Verwaltungsleiter Renè Schäd, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit aus Richtung Maroldsweisach kommend 55 km/h und aus der Gegenrichtung 60 km/h betragen habe. Die Schnellsten seien mit 99 und 114 km/h unterwegs gewesen. In vier Wochen hätten 30 000 Fahrzeuge den Ort passiert. Auch in Maroldsweisach im Birkenfeld im Bereich des dortigen Alten- und Pflegeheims sei gemessen worden, sagte Schäd. 37 km/h habe dort die Durchschnittsgeschwindigkeit betragen, bei Spitzengeschwindigkeiten von 75 km/h.

Die Baumaßnahmen zur Erweiterung des Nahwärmenetzes begännen am 21. Oktober, teilte der Bürgermeister mit.

Kindergartenbedarfsplanung

In Maroldsweisach werden die Bürger ab Januar 2020 das Zeilberg-Echo kostenfrei erhalten. Dafür hat sich der Gemeinderat mit der knappen Mehrheit von 7:6 Stimmen ausgesprochen. Doreen Büschel (JB) hatte beantragt, das Zeilberg-Echo alle vierzehn Tage in Papierform kostenfrei auszuliefern und auch die digitale Version anzubieten.

Beraten wurde über die Kindergartenbedarfsplanung für 2019/2020. "Diese hat für das nächste Kindergartenjahr ergeben, dass bisher 75 Regelkinder, 49 Schulkinder und 30 Krippenkinder berücksichtigt werden mussten", sagte Wolfram Thein. 24 Plätze für Kinder unter drei Jahren und 75 Plätze für Regelkinder, die altersgeöffnet sind, stünden zur Verfügung. "Aufgrund der vorgenannten Zahlen wurde eine befristete Genehmigung von insgesamt 139 Plätzen erteilt", sagte Thein. Davon seien 24 Krippenplätze und der Rest für Kindergarten- und Schulkinder. Das Gremium beschloss eine Bedarfsplanung für 30 Plätze für Kinder unter drei Jahren, 75 Plätze für Regelkinder im Alter von drei bis sechs Jahren, die altersgeöffnet sind, und 49 Plätze für Kinder der Grundschule.

Beschlossen wurde auch die Teilnahme am Förderprogramm "Digitales Rathaus". Nach dem Onlinezugangsgesetz von 2017 hätten Behörden die Verpflichtung, alle Leistungen der deutschen Verwaltung digital anzubieten, sagte Bürgermeister Thein. Bayern habe dazu ein Förderprogramm eingeführt. Für Maroldsweisach würde der Fördersatz 90 Prozent betragen, bis zu einer maximalen Fördersumme von 20 000 Euro. "In diesem Zug ist geplant, auch das Bürgerinformationssystem sowie das Ratsinformationssystem einzurichten", sagte Thein. Bürger wären dann stets ausreichend informiert und könnten verschiedene Vorgänge von zu Hause aus erledigen.

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