Tretzendorf
Sanierung

Gebrüder-Mendel-Haus in Dankenfeld wird aufgemöbelt

Der Gemeinderat Oberaurach billigte die Planung für die Neugestaltung des Bürgerzentrums in Dankenfeld.
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Das Gebrüder-Mendel-Haus in Dankenfeld soll saniert werden und im Bereich der jetzigen Terrasse (links) einen Anbau erhalten.  Christian Licha
Das Gebrüder-Mendel-Haus in Dankenfeld soll saniert werden und im Bereich der jetzigen Terrasse (links) einen Anbau erhalten. Christian Licha

Den Sanierungs- und Umbauplanungen für das Gebrüder-Mendel-Haus in Dankenfeld hat der Gemeinderat Oberaurach in seiner Sitzung am Donnerstagabend zugestimmt. Auch die Änderungswünsche der Dankenfelder Vereine und Gemeinderatsmitglieder wurden berücksichtigt.

Sebastian Pollach vom gleichnamigen Architekturbüro in Schweinfurt stellte dem Gremium die überarbeitete Fassung der Pläne vor. Demnach soll neben den allgemeinen Sanierungsarbeiten und einer Wärmedämmung für das Gebäude auch eine behindertengerechte Toilette entstehen. Außerdem ist geplant, die jetzige Terrasse fast vollständig zu überbauen und somit dort drei neue Räume mit einer Fläche von insgesamt über 50 Quadratmetern zu schaffen. Hier sollen dann der Ausschank, die Küche und ein Lager untergebracht werden, so dass in den vorhandenen Räumen mehr Platz entsteht.

Zweiter Bürgermeister Hans Albert (CSU), der in Vertretung für den erkrankten Ersten Bürgermeister Thomas Sechser die Sitzung leitete, befürwortete diese große Lösung genauso wie alle Gemeinderäte. Die geschätzten Gesamtkosten werden sich auf etwa 1,36 Millionen Euro belaufen.

Voraussetzung für die Realisierung des Bauvorhabens ist jedoch, dass die Maßnahme im Rahmen der Förderinitiative "Innen statt außen" durch das Amt für ländliche Entwicklung eine Förderung erhält. Die Gemeinde will sich hierfür bewerben, wobei dann bei einer Berücksichtigung mit einem Förderbetrag von bis zu 80 Prozent zu rechnen ist. Durch die Förderinitiative "Innen statt außen" vom Amt für Ländliche Entwicklung werden gemeindliche Maßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, gegebenenfalls Abbruch leer stehender oder vom Leerstand bedrohter Gebäude innerorts und damit zusammenhängend die Aufwertung von Innerortslagen gefördert.

Geändert hat der Gemeinderat die Wasserabgabesatzung, die Entwässerungssatzung und die jeweils dazugehörigen Beitrags- und Gebührensatzungen. Notwendig wurde dies durch die bereits beschlossene Änderung der Dachgeschoss-Regelung. Demnach sind Dachgeschosse beitragspflichtig, wenn und soweit diese ausgebaut sind. Für die beitragspflichtige, maßgebliche Dachgeschossfläche wird diese mit zwei Dritteln der Fläche des darunter liegenden Geschosses angesetzt. Neben der Zwei-Drittel-Regelung wurden die Satzungen auch im Hinblick auf die aktuelle Rechtsprechung angepasst. "Die Anpassung auf die Zwei-Drittel-Regelung und die damit verbundenen Satzungsänderungen stehen in keinem Zusammenhang mit dem zukünftig angedachten Zusammenschluss der Schleichach-Orte an die Kläranlage Kirchaich", hob Zweiter Bürgermeister Hans Albert hervor. Eine Änderung im Hinblick auf die sich neu ergebenden Beitragssätze kann erst nach den Anhörungsterminen und gegebenenfalls einer in Folge dessen zu veranlassenden Neuberechnung der Globalkalkulation erfolgen.

Neben einigen Bauanträgen und Bauvoranfragen wurde auch die Anschaffung von Feuerwehrmaterialien behandelt. Für die Feuerwehren aus Neuschleichach, Oberschleichach, Unterschleichach, Dankenfeld, Trossenfurt-Tretzendorf und Kirchaich wurden dringend benötigte Ausrüstungsgegenstände mit einer voraussichtlichen Anschaffungssumme von rund 20 000 Euro genehmigt. Gut zwei Drittel davon sind für Schutzkleidung und Schutzausrüstung (7300 Euro) und für die Ersatzbeschaffung von sechs Pressluftatmern (6500 Euro) vorgesehen.

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