Ebern
Heimatgeschichte

Funde aus Burgruinen

Der Historische Verein Landkreis Haßberge stellt in einem Vortrag in Ebern Exponate aus der Region vor. Manfred Künzel referiert
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Ein Schlüssel, der auf der Ruine Schmachtenberg gefunden wurde.
Ein Schlüssel, der auf der Ruine Schmachtenberg gefunden wurde.
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Weithin bekannt sidn die Ruinen zahlreicher Burgen in den Haßbergen und im Steigerwald. Doch: Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob es Funde aus den Ruinen des Landkreises Haßberge gibt, und wo man diese Stücke eventuell sehen kann?
Der Historische Verein Landkries Haßberge ist auf die Suche gegangen und stellt in einem bebilderten Vortrag Funde aus den Ruinen Bramberg, Lichtenstein, Raueneck, Rotenhan und Schmachtenberg sowie aus den Burgställen Rotenstein und Scherenberg, und von einem Wohnturm in Bischofsheim bei Zeil vor.


Der Finder berichtet

Die Gegenstände, seien es Keramik-, oder Kachelofenteile, Schmelztiegel, Figuren, und natürlich auch Waffenteile wie Sporen oder Äxte, Armbrustbolzen, Waffenbeschläge, Alltagsgegenstände wie Gefäßkeramik, Schlüssel, Werkzeuge, Würfel, Münzen und Schmuck, werden vom Finder, Manfred Künzel, erläutert.
Sie machen das Leben auf den Burgen greifbar und bringen uns die Menschen näher, die vor 800 bis 200 Jahren auf den Burgen lebten und uns diese eindrucksvollen Ruinen hinterlassen haben. Veranstaltungsort am Donnerstag, 21. September 2017, ist der Kleine Saal der Frauengrundhalle, Im Frauengrund 3 (ehemaliges Kasernengelände) in Ebern, Beginn 19 Uhr.
Dort stellt Manfred Künzel. Optiker aus dem Itzgrund mit Geschäft am Eberner Marktplatz, seine Funde vor und präsentiert auch eindrucksvolle Bilder aus den Burgruinen Bramberg, Raueneck, Rotenhan und Schmachtenberg, die er zum Teil mit Powerpoint, zum Teil anhand von 3-D-Dias zeigt und erläutert.


In privater Hand

Einige wenige Funde aus den Ruinen des Landkreises Haßberge sind im Heimatmuseum Ebern und im Archäologischen Museum Bad Königshofen zu sehen. Viele Fundstücke aber befinden sich in privater Hand und gehen laut Angaben des Historischen Vereins einer ungewissen Zukunft entgegen, weil der Landkreis Haßberge kein Depot für die Aufbewahrung seiner geschichtlichen Zeugnisse besitzt. red
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