Ebern
Fahrzeugzulieferer

FTE feierte Sommerfest in Ebern und Fischbach

Die beiden Standorte von FTE in Ebern und Fischbach öffneten ihre Türen. Zahlreiche ehemalige ließen sich von den künftigen Mitarbeitern des Fahrzeugzulieferers zeigen, was neu ist im Betrieb.
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Die drei Auszubildenden Andreas Platzer, Christopher Götz und Lucas Müller (von links) präsentierten voller Stolz die von ihnen mit großer Präzision gefertigten Werkstücke. Fotos: Helmut Will
Die drei Auszubildenden Andreas Platzer, Christopher Götz und Lucas Müller (von links) präsentierten voller Stolz die von ihnen mit großer Präzision gefertigten Werkstücke. Fotos: Helmut Will
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Trotz brütender Hitze kamen viele hundert Menschen am Samstag zum Sommerfest der Firma FTE nach Ebern und/oder nach Fischbach. Bot sich hier doch für Angehörige einmal die Gelegenheit, die Arbeitsplätze ihrer Lieben zu sehen und sich vor Ort von fachkundigen Mitarbeitern der Firma das eine oder andere erklären zu lassen. Auf einer Besucherstraße, die sich durch das Firmengelände und durch die Hallen schlängelte, konnte man auf Erkundung gehen.

Der Betriebsrundgang in Ebern umfasste 35, der in Fischbach 13 Stationen. Wer wollte, konnte mittels eines Bus-Shuttle-Service beide Standorte in Augenschein nehmen. Während sich in dem weitläufigen Werksgelände beider Standorte die Menschenmenge ganz gut verteilte, herrschte an den Verpflegungsständen und hier vor allem da, wo es etwas Kühles zu Trinken gab, dichter Andrang.


Erinnerungen

Besichtigt werden konnten die Gummifertigung, Entwicklung und Versuch, Drehteilefertigung, die Werksfeuerwehr und auch die Lehrwerkstatt, um nur einige Stationen zu nennen. Informieren konnte man sich auch über die neuste Hybridtechnik eines Autoherstellers. Im Werk Fischbach konnte man einen Blick auf Hydraulische Kupplungsbetätigungen werfen, Spritzgussmaschinen besichtigen und die automatische Montage von Kolben verfolgen.

Gelegenheit bot sich auch für ehemalige Firmenangehörige oder Rentner, ihren Arbeitsplatz von einst in Augenschein zu nehmen. Ein 85-Jähriger, der in der Teilefertigung gearbeitet hatte, musste feststellen, dass ich doch einiges verändert hat, seit er in Rente ging.

Am Tag des Sommerfestes der Firma FTE wurden am Samstag auch Auszubildende und Werkstudenten, die im September ihre Lehre beginnen, von Verantwortlichen der Firma willkommen geheißen. Elisabeth Schneider, Verantwortlich für die kaufmännische Ausbildung und Dualstudierende, hieß die jungen Menschen willkommen.

Firmengeschichte

Personalleiter Olaf Fritsch präsentierte den künftigen Mitarbeitern die Firmengeschichte und zeigte den Imagefilm des Unternehmens. Nach seinen Worten hat FTE weltweit 3600 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Tschechien, USA, China, Mexiko und Brasilien. Ein weiterer Standort in Indien sei geplant. Die Entwicklung des Unternehmens sei ständig im Aufwand mit einem Umsatz von 325 Millionen im Jahr 2009 auf 450 Millionen im Jahr 2013.

Angefangen habe die Firma im Jahr 1948 mit vier Auszubildenden. "In den letzten Jahren stellen wir jährlich 15 bis 20 Auszubildende ein", erläuterte der Personalleiter. Stolz zeigte er sich, dass bei beruflichen Wettkämpfen Firmenangehörige zahlreiche nationale und internationale Erfolge erringen.

Verträge in der Hand

"Grüß Gott" sagten den jungen Auszubildenden auch die Vorsitzende des Personalrates, Sonja Meister sowie Claudia Fischer-Curdts, Leiterin der Personalentwicklung bei FTE. Auch ihr künftiger Lehrlingsausbilder, Stefan Walter, entbot mit Karsten Eichler einen Gruß an die künftigen Lehrlinge. Danach erhielten die sieben Auszubildenden und die sechs Werksstudenten ihre Ausbildungsverträge. Im September beginnen folgende Personen ihre Ausbildung: Fabian Binger, Eckartshausen, Dominik Heide, Knetzgau, Bastian Lorenz, Schweinshaupten, Julian Pfeufer, Treinfeld, Maximilian Schmitt, Gerach, Benedikt Weber, Knetzgau, und Sebastian Werb, Eltmann, Nils Christian, Marktzeuln, Philipp Hückmann, Steinbach, Markus Schlenz, Poppenhausen, Hendrik Thielsch, Eltmann, Anna Westphal, Hafenpreppach, und Julian Wiesner, Ermershausen.

Sebastian Werb aus Eltmann ist 17 Jahre alt und hat den Realschulabschluss. Warum eine Ausbildung bei FTE? "Ich bin technisch interessiert und möchte Mechatroniker werden. Ich meine, dass ich hierfür bei FTE gute Voraussetzungen finde. Ich habe bisher eigentlich nur Positives über FTE gehört."

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