Eltmann
Kollision

Eltmann im Kreis Haßberge: Auto prallt frontal gegen Schulbus - Kinder waren vor Unfall ausgestiegen

Drei Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall im Steigerwald verletzt worden. Bei einem 19-Jährigen besteht Lebensgefahr.
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Auf einer Waldstrecke zwischen Eltmann und Trossenfurt passierte der schwere Unfall mit dem Bus und dem Audi.  Foto: René Ruprecht
Auf einer Waldstrecke zwischen Eltmann und Trossenfurt passierte der schwere Unfall mit dem Bus und dem Audi. Foto: René Ruprecht
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Zu dem schweren Verkehrsunfall ist es am Freitagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Trossenfurt und Eltmann gekommen. Ein Auto war laut Polizeiangaben auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal gegen einen Bus geprallt. Insgesamt drei Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Unfallaufnahme erfolgt durch die Polizeiinspektion Haßfurt.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen war, wie das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg mitteilte, ein mit zwei jungen Männern besetzter Audi kurz vor 8 Uhr in Fahrtrichtung Eltmann unterwegs. In einer Rechtskurve verlor der 19-Jährige am Steuer aus zunächst ungeklärten Gründen die Kontrolle über den Wagen, geriet zu weit nach links und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden Omnibus, in dem sich zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste befanden.


19-Jähriger in Lebensgefahr

Der 19-jährige Audi-Fahrer, der aus dem Landkreis Haßberge stammt, erlitt bei dem Frontalzusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Sein vier Jahre jüngerer Beifahrer sowie der Busfahrer im Alter von 52 Jahren kamen mit leichteren Verletzungen davon. Sie wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Die beiden beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Verkehrsunfall stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit. Der Bus kam in Schräglage zum Stehen und drohte zeitweise sogar umzukippen. Beide Fahrzeuge müssen von Abschleppunternehmen geborgen werden. Insgesamt entstand durch die Kollision ein Sachschaden, der sich laut Polizei auf mehrere zehntausend Euro belaufen dürfte.

Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs führt die Haßfurter Polizei. Auch ein Sachverständiger wurde in die Ermittlungen eingebunden. Im Einsatz befanden sich neben Polizei und Rettungsdienst die Freiwilligen Feuerwehren aus Eltmann, Weisbrunn und Kirchaich. Die Integrierte Leitstelle Schweinfurt hatte zu dem Verkehrsunfall insgesamt 3 BRK-Rettungswagen aus Eltmann und Bamberg, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie den Rettungshubschrauber "Christoph 18" aus Ochsenfurt und den Einsatzleiter Rettungsdienst des BRK-Haßberge entsandt.


Straße gesperrt

Die Staatsstraße zwischen Trossenfurt und Eltmann war für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften vor Ort umgeleitet.
Bei dem Bus handelt es sich um einen Schulbus. Die Kinder waren zuvor in Eltmann ausgestiegen. Man mag sich gar nicht vorstellen, was hätte passieren können, wenn der Bus bei der heftigen Kollision voller Kinder gewesen wäre.


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