Heubach
Festzug

Fröhlicher Marsch durch Heubach

Zum zehnjährigen Bestehen konnten die Fleisch- und Wurstfreunde Ebern-Heubach zahlreiche Gäste begrüßen.
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Der Bürgerverein marschierte im Festzug mit.Katharina Becht
Der Bürgerverein marschierte im Festzug mit.Katharina Becht
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25 Vereine und Gruppierungen gestalteten am Sonntag den Festzug zum zehnjährigen Jubiläum der Fleisch- und Wurstfreunde Ebern-Heubach in Heubach. Dank des guten Wetters platzte das Festgelände am Haus der Bäuerin im Anschluss an den Festzug aus allen Nähten.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit dem Mikrofon kommentierte Vorsitzender David Pfeufer frisch und frei von der Leber weg den gelungenen Festzug, was zu mancher Erheiterung nicht nur bei den mitlaufenden Vereinen, sondern natürlich auch bei den Zuschauern führte.

So hatten die vielen, auch medialen, Bemühungen des Vereins zu einem wirklich gelungenen Fest geführt. Vor dem Fest hatte nicht nur diese Zeitung mehrfach berichtet, auch Mainfranken TV und der Bayerische Rundfunk waren gekommen, um über diesen ungewöhnlichen Verein zu berichten.

Die Wurstfreunde hatten ihr eigenes Bier gebraut und viel Arbeit in das Fest gesteckt. So zeigt sich einmal wieder, dass der Verein der Fleisch- und Wurstfreunde einfach feiern kann. Ob das schon am Namen liegt? Schließlich schmeckt es in Gesellschaft immer besser, als alleine. Und wo kann man besser in Gesellschaft essen als auf einem großen Fest.

Dass die Wurstfreunde aus Ebern und Heubach Feste organisieren können, das beweisen sie seit ihrer Gründung, als sie kurzerhand beschlossen, in Ebern das Bratwurstfest am Muttertag ins Leben zu rufen. Später führten sie dann den Kirchweihtanz wieder ein. Und bereits vor fünf Jahren, als sie ihr Fünfjähriges groß feierten, zeigte sich, dass die Vereinsmitglieder nicht nur selbst feiern, sondern auch anderen ein großes Fest organisieren können. Damals betonten sie, vorsorglich schon mal das Fünfjährige feiern zu wollen, wer wisse schließlich, ob man als Verein die anderen Jubiläen erreiche.

Damals war die Idee eines Vereins für Fleisch- und Wurstkultur noch recht abwegig. Mittlerweile stehen die Chancen gut, dass sie auf jeden Fall das 25-Jährige erreichen. Deswegen fragte sich am Sonntag auch so mancher Besucher, ob es in fünf Jahren, zum 15-Jährigen, wieder ein großes Fest gibt, oder ob die Wurstfreunde diesmal bis zum 25-Jährigen warten. Von den Wurstfreunden selbst war dazu noch kein Kommentar zu bekommen. Die wollten erst einmal das aktuelle Fest rumbringen und danach istauch kaum Zeit zum verschnaufen, schließlich steht der Muttertag und damit das Bratwurstfest am 13. Mai auch schon wieder vor der Tür.


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