Sulzbach
Freizeit

Feuer und Flamme für die Gemeinschaft

129 Jugendfeuerwehrleute aus dem ganzen Landkreis Haßberge haben ihr Zeltlager bei Hofheim aufgeschlagen.
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Das Lagerfeuer brennt, die Jugendzeltlager der Jugendfeuerwehren ist damit eröffnet.  Christian Licha
Das Lagerfeuer brennt, die Jugendzeltlager der Jugendfeuerwehren ist damit eröffnet. Christian Licha
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Bereits zum 20. Mal verwandelte sich die Wiese vor der alten Schule in Sulzbach (Stadt Hofheim) in eine Zeltlandschaft. Die Kreisjugendfeuerwehr veranstaltet dort ihr alljährliches Zeltlager, das insgesamt das 23. in Folge ist. 129 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren aus Burgpreppach, Ermershausen, Goßmannsdorf, Hofheim, Königsberg, Limbach, Obertheres, Prappach, Sand, Trossenfurt-Tretzendorf, Unterpreppach, Zeil und Ziegelanger sind fünf Tage dort.

Zur feierlichen Eröffnung am Dienstag wurden mit der deutschen Nationalhymne, der Bayernhymne, dem Frankenlied die Fahnen gehisst und anschließend das Lagerfeuer mit Fackeln entzündet. Landrat Wilhelm Schneider gefiel das imposante Bild, das die Jugendfeuerwehrleute bei ihrer Aufstellung vor den Zelten abgaben. Es sei sehr wichtig, dass diese Veranstaltung jedes Jahr stattfinde und so den Zusammenhalt fördere, so Schneider. Die Anerkennung des Ehrenamtes hob der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel hervor und dankte den zukünftigen Feuerwehrmännern und -frauen für ihr Engagement.

Kreisbrandrat Ralf Dressel, der zusammen mit allen Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeistern des Landkreises gekommen war, lobte das Zeltlager als eine tolle Einrichtung. Auch die Bürgermeister der teilnehmenden Wehren statteten einen Besuch ab und dankten somit ihren Ehrenamtlichen für ihre Einsatzbereitschaft.

Bereits seit zehn Jahren ist Kreisbrandmeister Johannes Krines in seiner Eigenschaft als Kreisjugendwart der verantwortliche Leiter des Zeltlagers. Unterstützt wird er von seinem Stellvertreter Ralf Schlinke, der ebenfalls sein zehntes Jubiläum feiern konnte.

"Wir haben es Hubert Eiring, dem ehemaligen Bürgermeister der Stadt Hofheim, zu verdanken, dass wir seinerzeit in Sulzbach untergekommen sind", sagte Krines. Zuvor fand das Zeltlager die ersten drei Jahre in Schweinshaupten und Nassach statt. Mit der alten Schule, die direkt am heutigen Zeltplatz liegt, erweist diese jedes Jahr nützliche Dienste. Dort können die sanitären Einrichtungen genutzt werden oder auch bei Gewitter und Sturm Zuflucht gesucht werden. Jedes Jahr bringt das Organisationsteam um Johannes Krines das alte Gemäuer wieder in Schuss. So wurde zum Beispiel in diesem Jahr drei Tage lang die Außentreppe ausgebessert, verschalt und neu betoniert. Acht fleißige Helfer haben rund sechs Tonnen Bauschutt abtransportiert und für die neuen Stufen vier Kubikmeter Beton eingebaut.

Am Mittwoch war ursprünglich der Besuch eines Badesees geplant. Wegen der unbeständigen Witterung entschloss man sich jedoch, eine Fahrt in das Erlebnisbad in Coburg zu unternehmen. "Das Busunternehmen Bengel aus Wonfurt war sehr flexibel und stellte uns sehr kurzfristig einen Bus zur Verfügung", freute sich der Kreisjugendwart. Neben einem Kinoabend und einer Lagerdisco können sich die Jugendlichen auch bei jeder Menge anderer geplanten Aktivitäten vergnügen. Außerdem müssen sie mit der Abnahme der "Jugendflamme" ihre Wissen rund um die Feuerwehr beweisen.

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