Losbergsgereuth
Landwirtschaft

Ferien auf dem Erlebnisbauernhof in Losbergsgereuth

Bei einem Ausflug zum Erlebnisbauernhof Leyh lernten die Kinder aus Reckendorf viel über artgerechte Tierhaltung.
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Die Kinder lernten nicht nur das Leben auf dem Bauernhof, sondern auch die Hofhündin Mila kennen.  Foto: C. Licha
Die Kinder lernten nicht nur das Leben auf dem Bauernhof, sondern auch die Hofhündin Mila kennen. Foto: C. Licha
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Einen eindrucksvollen Tag erlebten die Kinder aus den Orten der Verwaltungsgemeinschaft Reckendorf im Rahmen des Ferienprogramms. Der Haßbergverein Reckendorf mit seinen fleißigen Helfern rund um den Vorsitzenden Ingo Gareis organisierte einen Ausflug zum Erlebnisbauernhof von Markus und Ute Leyh im Rentweinsdorfer Ortsteil Losbergsgereuth.


Drei Generationen

Auf dem Hof leben und arbeiten drei Generationen unter einem Dach. Gemeinsam mit ihren Angestellten bewirtschaftet die Familie den modernen Bauernhof und erzeugt unter anderem Milch. Mit allen Sinnen konnten die Kinder den Aufenthalt genießen und dabei viel über die artgerechte Haltung der Tiere erfahren.


Automatisches Melken

Die 140 Milchkühe stehen in einem hochmodernen Stall, der im Sommer nach vier Seiten geöffnet wird. Die Vierbeiner können sich bewegen, wohin sie möchten, oder auf dem Strohbett liegen. Der Stall reinigt sich kontinuierlich selbst. Das Futter liegt ganztägig bereit, so dass die Kühe in ihrem eigenen Rhythmus fressen und wiederkäuen können. Zudem haben die Kühe 24 Stunden am Tag die Möglichkeit zum Melken zu gehen. Am Melkroboter werden sie per Halsband-Chip erkannt und vollautomatisch gemolken.


Strom für das halbe Dorf

Außerdem bewirtschaftet das Familienunternehmen rund 200 Hektar Ackerflächen. Ungefähr die Hälfte davon sind Wiesen, die drei Mal im Jahr gemäht, zu Grassilage verarbeitet und in den Fahrsilos eingelagert werden. Die Silage dient als Futter für die Kühe. Auf der anderen Hälfte werden Getreide und Mais angebaut, die auch für die Kühe als Futter dienen und für die Stromerzeugung in der hofeigenen Biogasanlage verwendet werden. Der dort erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist, während die Abwärme ausreicht, um das halbe Dorf zu versorgen.

Eifrig waren die Vier- bis Zwölfjährigen bei der Sache, als sie den Kühen Futter bringen und den Laufweg des Stalls kehren durften. Die Kinder hatten die kleinen Kälbchen gleich ins Herz geschlossen, ebenso wie die freundliche Hofhündin Mila. Alle, die nach der Führung und der gemeinsamen Brotzeit noch nicht müde genug waren, durften sich nochmal auf dem Losbergsgereuther Spielplatz austoben.


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