Untersteinbach
Umbau

Fenstersanierung in Untersteinbach ist fast fertig

Nach dem Asbest-Verdacht in der Schule Untersteinbach sind die Arbeiten weiter vorangeschritten. Die Kinder können wieder in ihre Klassenzimmer.
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In den vergangenen Tagen sind neue Fenster im Schulhaus eingebaut worden. Diese Arbeiten sind weitgehend abgeschlossen.  Foto: Klaus Schmitt
In den vergangenen Tagen sind neue Fenster im Schulhaus eingebaut worden. Diese Arbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Foto: Klaus Schmitt
In den Faschingsferien ist in der Grundschule in Untersteinbach eifrig gearbeitet und gereinigt worden. Die Sanierung des Gebäudes ist vorangekommen. Am Donnerstag oder Freitag dieser Woche kehren aller Voraussicht nach die Kinder in ihre Klassenzimmer zurück, die sie wegen des Asbest-Verdachts vor den Ferien verlassen hatten.

Mehrere Messungen

Bei den Sanierungsarbeiten an der Grundschule in Rauhenebrach, die rund 100 Kinder in fünf Klassen besuchen, hatten Arbeiter Teile der Fensterumrandungen ausgebaut, die aus Asbestzement bestehen. Auf acht bis zehn Prozent wird der Asbestanteil geschätzt. Darauf hin stoppte die Gemeinde alle Arbeiten, ließ die Räume reinigen und veranlasste Messungen, um Gewissheit zu haben, dass von dem Asbest, das als krebserregender Stoff gilt, keine Gefahr ausgeht.

Das war so.
Die Messungen des Labors Graser aus Schonungen sowie der Landesgewerbeanstalt Nürnberg und des Labors der Firma "Competenza" aus Fürth haben keinerlei Belastung mit Asbest ergeben.
Die Erneuerungsarbeiten in der Schule gingen in den Faschingsferien weiter. Die Fenstersanierung ist laut Bürgermeister Oskar Ebert (FW) inzwischen nahezu abgeschlossen.

Intensiv gereinigt

In den Ferien wurde auch intensiv gereinigt. Und neue Messungen wurden in allen Räumen veranlasst. Sie haben erneut keinerlei Beanstandungen ergeben, wie der Bürgermeister am gestrigen Dienstag bestätigte.
Die Kinder und die Lehrer können damit wieder in ihre Klassenzimmer zurückkehren. Das geschieht laut Ebert vermutlich am morgigen Donnerstag oder am Freitag. Die fünf Klassen waren in das Gebäude der Mittagsbetreuung sowie in den Pfarrsaal und das Feuerwehrhaus ausgelagert worden, nachdem der Asbest-Verdacht bekannt geworden war.

Sanierung geht weiter

Die Schulsanierung geht weiter. Dazu werden laut Bürgermeister Abschnitte gebildet. Arbeiten, bei denen mit bedenklichen Stoffen wie Kleber-Rückständen oder Dämmwolle hantiert wird oder die lärmintensiv sind, werden auf die schulfreie Zeit und die Ferien verlegt, wie die Verantwortlichen schon bei einer Elternversammlung vor einer Woche versprochen hatten. Asbest-Bauteile befinden sich mittlerweile nicht mehr in dem Gebäude. Sie sind zuletzt von einer Spezialfirma sachgerecht entfernt worden.

Durch die neue zeitliche Abfolge der Sanierung verzögert sich das Projekt leicht. Oskar Ebert geht aber davon aus, dass die Sanierung mit dem Umbau des Hauses heuer abgeschlossen werden kann. Die Kosten liegen bei rund 2,7 Millionen Euro.
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