Rentweinsdorf
Feuerwehr-Großeinsatz

Feuer in unterfränkischer Kfz-Werkstatt: Fahrzeuge fallen Flammen zum Opfer

Feuerwehr-Großeinsatz im unterfränkischen Rentweinsdorf: In der Nacht zum Montag gingen auf dem Gelände einer Kfz-Werkstatt vier Autos und ein Lastwagen in Flammen auf.
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Feuerwehr-Großeinsatz in Unterfranken: Mehrere Fahrzeuge brennen in Kfz-Werkstatt in Rentweinsdorf aus: Bei einem Brand auf dem Gelände einer Kfz-Werkstatt in Rentweinsdorf (Landkreis Haßberge) sind am Sonntagabend (24. November 2019) mehrere Fahrzeuge den Flammen zum Opfer gefallen.

Feuer in Rentweinsdorf: Vier Autos und ein Lastwagen geraten in Brand

Ein Großaufgebot der Feuerwehr bekämpfte in Rentweinsdorf in der Nacht zum Montag mehrere Fahrzeugbrände. Die Einsatzkräfte verhinderten größeren Schaden an einem angrenzenden Werkstattgebäude. Verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand.

Das Feuer brach einer Polizeimitteilung zufolge gegen 22.30 Uhr aus. Der federführende Kommandant der Marktgemeinde Rentweinsdorf, Florian Rengstl, der auch als Einsatzleiter fungierte, war um 23.45 Uhr als erster vor Ort bei dem ursprünglich gemeldeten Brand eines Wagens. Zu diesem Zeitpunkt standen bereits vier Autos und ein Lastwagen in Flammen. Außerdem hatte das Feuer schon auf die benachbarte Halle der Kfz-Werkstatt übergegriffen. Rengstl erhöhte sofort die Alarmstufe und forderte weitere Kräfte aus den benachbarten Wehren an.

 

Mit Löschschaum wurden die Flammen bekämpft. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war der Einsatz von acht Atemschutztrupps im Innen- und Außenangriff notwendig. Mit im Einsatz war auch die Drehleiter der Feuerwehr Ebern. Erfolgreich konnte verhindert werden, dass an der Werkstatt größerer Schaden entstand. Nur ein Teil des Daches wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich in die Länge, so dass erst nach rund vier Stunden der Einsatz beendet werden konnte.

Fahrzeugbrände im Kreis Haßberge: Über 60 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz

Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Rentweinsdorf, Ebern, Gerach sowie die Werksfeuerwehr Valeo mit insgesamt 63 Einsatzkräften. Von der Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandinspektor Thomas Habermann und die beiden Kreisbrandmeister Jonas Ludewig und Ralph Morgenroth an der Einsatzstelle. Zur Absicherung stand ein Rettungswagen des Roten Kreuzes Ebern bereit, der aber keinen Einsatz zu verzeichnen hatte. Verletzte gab es keine. Beamte der Polizeiinspektion Ebern verständigten die Brandermittler der Kriminalpolizei Schweinfurt, die noch in der Nacht ihre Arbeit aufnahmen. Die Freiwillige Feuerwehr Rentweinsdorf stellte laut Polizei noch bis 7 Uhr eine Brandwache.

An der Brandstelle konnten in der Nacht noch keine Aussagen getroffen werden, aus welchem Grund das Feuer ausgebrochen ist. Wie es zu dem Brand kommen konnte, war auch am Montagmittag noch unklar. Die Ursache ist nun Gegenstand der Ermittlungen, die die Kripo Schweinfurt übernommen hat. Auch über die Höhe des Sachschaden gibt es bislang keine konkreten Angaben. Laut Polizeimitteilung entstand an den Fahrzeugen insgesamt ein Schaden im unteren fünfstelligen Bereich. Der Schaden an einer Lagerhalle für Reifen beläuft sich voraussichtlich auf einen mittleren vierstelligen Euro-Betrag.

 

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