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Eltmann wächst im Osten

Der Stadtrat brachte die Planungen für das neue Baugebiet "Stephanshöhe" vor.
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Auf dem Gelände hinter den beiden Gebäuden, die noch abgebrochen werden, soll das Baugebiet "Stephanshöhe" in Eltmann entstehen. Der Stadtrat befasste sich am Mittwoch mit den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange.  Sabine Weinbeer
Auf dem Gelände hinter den beiden Gebäuden, die noch abgebrochen werden, soll das Baugebiet "Stephanshöhe" in Eltmann entstehen. Der Stadtrat befasste sich am Mittwoch mit den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Sabine Weinbeer

Während im Baugebiet "Am Hahn II" in Eltmann die Erschließungsarbeiten voranschreiten, läuft für den Bebauungsplan "Stephanshöhe" am östlichen Ortseingang von Eltmann das Genehmigungsverfahren. Mit den Stellungnahmen zur Planung befasste sich der Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwochabend im Rathaus.

Punkt für Punkt musste Bürgermeister Michael Ziegler (CSU) die verschiedenen Hinweise abarbeiten und das Gremium die entsprechenden Beschlüsse fassen. Dabei ging es darum, dass es in der Nähe sowohl landwirtschaftliche Flächen als auch Sportanlagen mit den dazugehörigen Emissionen gibt. Ein starkes Augenmerk wurde wegen der Hanglage auf die Entwässerung vor allem von Oberflächenwasser gelegt. Dazu erklärten zwei beteiligte Planungsbüros, dass die vorgesehenen Maßnahmen und der vorhandene Kanal so dimensioniert seien, dass auch bei Starkregen das Wasser abgeleitet werde. Nicht zuletzt gibt es ferner einen Abschlag in den Main.

Auch weiterhin wird die Stadt Eltmann die Sportvereine in Eltmann und den Stadtteilen unterstützen und sich dabei an den Förderkriterien des Landkreises orientieren. Dieser gewährt eine Vereinspauschale je lizenziertem Übungsleiter. 75 Prozent des Kreis-Zuschusses legt die Stadt Eltmann nochmals drauf. Diese Förderpraxis soll auch die nächsten vier Jahre gelten. Der Stadtratsbeschluss fiel einstimmig, nachdem der Zweite Bürgermeister Hans-Georg Häfner (SPD) bestätigt hatte, dass Profi-Vereine von dieser Förderung ausgeschlossen sind.

Entsprechend dem Kommunalabgabengesetz hat die Verwaltung der Stadt Eltmann die Globalkalkulation für Wasser und Abwasser neu berechnet und es ergeben sich geringfügige Veränderungen. Bei Wasser sind sie so gering, dass die bisherigen Beiträge beibehalten werden. Basis für Wasserleitungsbeiträge sind weiterhin pro Quadratmeter Grundstücksfläche 1,40 Euro und je Quadratmeter Geschossfläche 5,75 Euro.

Für die Abwasseranlage verringern sich die Beitragssätze auf 2,00 Euro (vorher 3,10 Euro) für die Grundstücks- und auf 8,50 Euro (vorher 12,70 Euro) für die Geschossfläche. Hier ergab sich eine deutliche Senkung, da die Erneuerung des Kanals in Roßstadt um 800 000 Euro günstiger als kalkuliert ausfiel. Herausgenommen wurden auch die Kosten für die Sanierung des Kanals Birkenbach und die dazugehörige Regenrückhaltung, weil die Maßnahme abgeschlossen ist. Da sich zudem die Grundstücks- und Geschossflächen insgesamt, also der Teiler für die zu deckenden Kosten, gegenüber der letzten Berechnung deutlich erhöht haben, wurde eine weitere Reduzierung möglich.

Gemäß dem Eltmanner Feuerwehrkonzept soll als Nächstes die Feuerwehr Eltmann ein neues Tanklöschfahrzeug erhalten. Es ersetzt das bisherige TLF, das 1989 in Dienst gestellt wurde. Der Stadtrat fasste den Grundsatzbeschluss, beauftragte die Kämmerei, die notwendigen Zuschussanträge zu stellen und den Preis von 235 000 Euro in den Haushalt 2020 einzuplanen.

Keinen Erfolg hatte Stadtrat Joachim Stark mit seinem Antrag, Hausbesitzer zu fördern, die auf ihren Grundstücken Stellplätze schaffen und dafür am Gehsteig Hochborde durch abgesenkte Bordsteine ersetzen lassen müssen. Der Bauausschuss wird sich hingegen mit einem zweiten Antrag von Stark befassen, der vorschlug, in der Grünanlage an der Einmündung der Steigerwaldstraße einen Kleinkinderspielplatz zu schaffen. Eltmann/Süd hat schon lang keinen Spielplatz mehr.

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