Pfaffendorf
Kirche

Eine Statue zieht um

Eine Prozession geleitete die Marienfigur von der Dominikus-Savio-Kirche in die Dorfkirche in Pfaffendorf.
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Mit einer kleinen Prozession wurde die Marienstatue von Pater Alfons Blüml (vorne) und Gläubigen der Pfarrgemeinde von der Dominikus-Savio-Kirche der Salesianer in die Dorfkirche von Pfaffendorf gebracht.Helmut Will
Mit einer kleinen Prozession wurde die Marienstatue von Pater Alfons Blüml (vorne) und Gläubigen der Pfarrgemeinde von der Dominikus-Savio-Kirche der Salesianer in die Dorfkirche von Pfaffendorf gebracht.Helmut Will
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Nach vielen Jahren verlässt eine aus Holz geschnitzte Marienstatue die Dominikus-Savio-Kirche der Salesianer in Pfaffendorf. Künftig steht sie in der kleinen Dorfkirche "Maria Namen" in der Ortsmitte von Pfaffendorf. Vor einer Maiandacht wurde die Statue von der Dominikus-Savio-Kirche von Pater Alfons Blüml und einer Gruppe Gläubiger mit einer kleinen Prozession abgeholt, um sie in dem kleinen Dorfkirchlein im Altarraum aufzustellen.

Wie Pater Blüml sagte, habe der ehemalige Pater Alois Gassner, der Direktor der Einrichtung der Salesianer in Pfaffendorf war, einen Holzschnitzer in Ermershausen beauftragt, für die Dominikus-Savio-Kirche die Marienstatue zu schnitzen. "Die Darstellung ist an das Marienbild in der Mariahilf-Basilika in Turin angeglichen", sagte der Pater. Don Bosco habe Maria besonders verehrt und sein ganzes Jugendwerk unter den Schutz Marias gestellt.


Begrüßungsfigur für die Empore

Pater Blüml erläuterte weiter, dass im Zuge der Renovierung der Kirche für das 25-jährige Bestehen, im Jahr 1979, die gesamte Kirche saniert und der Altarraum einheitlich neu geschaffen wurde. "So wurde diese Maria zur Begrüßungsfigur für alle, die auf die Empore in der Dominikus-Savio-Kirche gingen, besonders für den Organisten", sagte Pater Blüml. Auf Anregung von Rudolf Schwarz habe der damalige Provinzial, Pater Josef Grünner, der Pfarrgemeinde in Pfaffendorf diese Figur geschenkt. "Heute haben wir sie feierlich in die Dorfkirche gebracht", so Blüml.

Er ging in der Andacht auf Don Bosco ein, der ein großer Marienverehrer gewesen sei. "Don Bosco erzählte immer wieder von einem Traum den er mit neun Jahren hatte, wo ihm eine Frau als seine Lehrmeisterin vorgestellt wurde, die ihn lehrte, wie er aus wilden und störrischen Menschen durch Freundlichkeit und Geduld gütige Menschen formen konnte." Unzählig seien die Bilder die man von Maria habe. Mit Don Bosco ehre man sie besonders als Helferin der Christen. "So sind wir alle Kinder von Maria und Geschwister von Jesus geworden", sagt Pater Blüml. Auch Maria glaubte dem Wort Gottes. Sie ließ Gottes Unbegreiflichkeit an sich geschehen und folgte dem Weg ihres Sohnes bis zum Kreuz. Maria ist unter den Glaubenszeugen die Größte. "Wir nennen sie Mutter der Glaubenden."
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