Haßfurt
Vorweihnachtszeit

Eine Stadt voller Adventsfenster

Eine 25-tägige Aktion in der Haßfurter Altstadt will besinnliche Momente schaffen und die Zusammengehörigkeit beschwören. Seit 2008 gibt es die Initiative des ökumenische Verein Bibelwelten.
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Die Bürger in Haßfurt werden mit dem begehbaren Adventskalender auf die Weihnachtszeit eingestimmt. Ausrichter ist der ökumenische Verein Bibelwelten. Unser Bild zeigt (von links) Antje Eickhoff, Godehard Maruschke und Brigitte Amthor vom Organisationsteam.  Foto: Ulrike Langer
Die Bürger in Haßfurt werden mit dem begehbaren Adventskalender auf die Weihnachtszeit eingestimmt. Ausrichter ist der ökumenische Verein Bibelwelten. Unser Bild zeigt (von links) Antje Eickhoff, Godehard Maruschke und Brigitte Amthor vom Organisationsteam. Foto: Ulrike Langer
Der ökumenische Verein Bibelwelten veranstaltet erneut mit Unterstützung der Stadt Haßfurt und der Katholischen Öffentlichen Bücherei den "Begehbaren Adventskalender" in Haßfurt. Die Organisatoren Antje Eickhoff, Godehard Maruschke, Brigitte Amthor und Arne Barfuß sowie Merlin Barfuß möchten die Bevölkerung damit in der Hektik der Vorweihnachtszeit auf das christliche Fest Weihnachten besinnlich einstimmen.

Vom 1. bis zum 23. Dezember verwandelt sich die Altstadt von Haßfurt zum wiederholten Mal in einen begehbaren Adventskalender, der mit dem "Musizieren unter dem Weihnachtsbaum" mit dem evangelischen Posaunenchor Haßfurt am 25. Dezember vor dem Alten Rathaus seinen Abschluss findet.

Jeden Tag wird ein anderes Fenster an einem anderen Gebäude in der Stadt besonders gestaltet, vor dem dann eine kleine adventliche Feier stattfindet.
Dabei wird die Verheißung des Tages vorgetragen, eine adventliche Geschichte vorgelesen, gesungen und musiziert, während die Gastgeber die Besucher mit Plätzchen und Punsch bewirten. Jeder Teilnehmer wird gebeten, dazu seine eigene Tasse mitzubringen.

Mit vereinten Kräften

Am Schmücken der Fenster beteiligen sich der Einzelhandel und die Gastronomie, der Weltladen, die Lebenshilfe, kirchliche Einrichtungen, das Landratsamt, ein Seniorenheim, die Rummelsberger Diakonie, die Grundschule, das Krankenhaus, die Musikschule Barthelmeß und die Stadt Haßfurt, um nur einige zu nennen.

Die Feier wird von verschiedenen Chören, Musikern, Vereinen, Schülern und Lehrern, Kindertagesstätten und Mitgliedern der evangelisch-lutherischen, der evangelisch-freikirchlichen und der katholischen Gemeinden gestaltet.

"Wir möchten der Bevölkerung jeden Tag die Möglichkeit bieten, für kurze Zeit zur Ruhe zu kommen, und das Gefühl der Zusammengehörigkeit der Bürger im Sinne der Ökumene fördern. Daneben soll das Projekt der Aufwertung der Innenstadt dienen", berichtete Brigitte Amthor.

Auch Antje Eickhoff, die den "Begehbaren Adventskalender" 2008 initiiert hatte und sich immer noch gerne engagiert, betonte: "Es geht uns darum, dass die Menschen miteinander ins Gespräch kommen." Die Stadt sei um diese Jahreszeit und diese Stunde immer recht dunkel gewesen. "Doch jetzt wird sie für eine kurze Zeit ein wenig heller", sagte sie.

Godehard Maruschke stellte fest, dass er sich nicht aus sentimentalen oder nostalgischen Gründen an der Aktion beteilige: "Wichtig ist für mich dabei das ökumenische Zusammenwirken, da wir Christen nur gemeinsam die Zukunft bestehen und gestalten können."

Der Zeitplan

/> Eröffnet wird der "Begehbare Adventskalender" am Montag, 1. Dezember, um 17 Uhr an der Stadthalle. Dabei wirkt die evangelische Kindertagesstätte mit. Zwischen dem 2. und dem 23. Dezember finden täglich um 17 Uhr, samstags jedoch schon um 16 Uhr, Adventsfeiern vor den verschiedenen Fenstern statt. Am Sonntag, 7. Dezember, wird das Fenster am evangelischen Gemeindehaus vom Kindergottesdienst-Team bereits um 11.15 Uhr geöffnet.

Beschlossen wird der begehbare Adventskalender am Donnerstag, 25. Dezember, um 17.45 Uhr mit dem Spiel des evangelischen Posaunenchors unter dem Weihnachtsbaum am Marktplatz.

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