Rentweinsdorf
Spielplätze

Eine Schaukel und ein "Kamelritt" für den Rentweinsdorfer Spielplatz am "Obstberg"

Der Marktgemeinderat Rentweinsdorf beschloss die Anschaffung neuer Spielgeräte für den "Obstberg".
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Ein Blick auf die Schaukel des Spielplatzes am "Obstberg" verdeutlicht, dass das Holz schon deutliche Altersspuren aufweist. Foto: Günther Geiling
Ein Blick auf die Schaukel des Spielplatzes am "Obstberg" verdeutlicht, dass das Holz schon deutliche Altersspuren aufweist. Foto: Günther Geiling

Der Kauf von Spielgeräten für den "Obstberg" in Rentweinsdorf, der auf der Tagesordnung stand, richtete für die Marktgemeinderäte in ihrer Sitzung gleichzeitig aber auch den Blick auf andere Spielplätze im Gemeindebereich und ihre Pflege, die teilweise von der Gemeinde selbst, aber auch von Bürgern vorgenommen wird.

Am "Obstberg" in Rentweinsdorf hat sich seit circa 40 Jahren der Wanderverein darum gekümmert, dass diese natürliche Grünanlage mit großem Baumbewuchs mitten in Rentweinsdorf in einem gepflegten Zustand ist und entsprechende Sitzgelegenheiten, aber auch einige Spielgeräte vorhanden sind. Nun sind die Mitglieder des Wandervereins in ein fortgeschrittenes Alter gekommen und auch weniger geworden, so dass die Arbeiten dort nicht mehr von den Wanderern ausgeführt werden können.

Neue Spielgeräte genehmigt

Die Spielgeräte bestehen meist aus Holz und sind von den Wanderfreunden teilweise selbst gemacht worden. Nach dieser langen Zeit hat aber auch der Zahn der Zeit am Holz genagt. Manche Spielgeräte sind sicherlich nicht mehr "TÜV-gerecht" und Balken teilweise morsch.

Dies war Anlass für die Gemeinde, doch einige Spielgeräte auszutauschen. Dem Ratsgremium lag ein Angebot für eine zweiteilige Schaukel und ein Spielgerät mit dem schönen Namen "Kamelritt", eine Art Balance-Balken auf Federn, vor. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 3100 Euro und wurden auch genehmigt, wobei der Bauhof die Aufstellung der Geräte vornehmen soll.

Gleichzeitig teilte Bürgermeister Willi Sendelbeck (SPD) mit, dass sich der Spielplatzverein Losbergsgereuth aufgelöst habe und dort nun die Gemeinde selbst die Pflege und Unterhaltung des Spielplatzes vornehmen müsse. Im Baugebiet "Kappelleite II" dagegen hätten Anlieger den Spielplatz selbst angesät und schön hergerichtet, was man loben müsse. Bei einem Spielplatz in Treinfeld seien die weiteren Planungen allerdings ins Stocken geraten, weil es hier anscheinend noch Probleme mit dem Grundstück gebe.

Gemeinderäte plädierten aber dafür, hier eine Lösung zu versuchen und ebenfalls für Spielmöglichkeiten für die Kinder zu sorgen.

Auslagerung von Gruppen

Bürgermeister Sendelbeck informierte auch über den Stand der Planungen für den Kindergartenneubau und die Auslagerung von Gruppen während der Bauzeit nach Ebern. Das Platzangebot des Kindergartens werde von 60 auf 75 Regelplätze und von zwölf auf 24 Krippenplätze erweitert. Dazu solle in diesen Tagen ein Gespräch mit Pfarrer Grosser und dem Kindergarten-Team stattfinden. Der Mietvertrag für Räume in der alten Berufsschule sei noch nicht unterzeichnet, aber man sei auf einem guten Wege.

Marktgemeinderat Willi Andres wollte auch wissen, ob die für den Neubau notwendigen Grundstücksverhandlungen schon über die Bühne gegangen seien. Dies sollte dringend unter Dach und Fach gebracht werden.

"Auch die Nachmittagsbetreuung sollten wir nicht aus den Augen verlieren. Wenn dies im Kindergarten nicht möglich ist, sollten wir eine Lösung in der Grundschule finden. Auf keinen Fall sollten wir zu lange warten, denn die Eltern haben ja auch einen Anspruch darauf," schob Zweiter Bürgermeister Kurt Weißheimer nach. Viele von denen, die jetzt in der Krippe angemeldet werden, stünden auch für die Nachmittagsbetreuung nach der Schule an.

Matthias Sperber tritt zurück

Mit Bedauern teilte Bürgermeister Sendelbeck dann dem Gremium mit, dass Marktgemeinderat Matthias Sperber aus Sendelbach seinen Rücktritt eingereicht habe. Dies sei nun innerhalb kürzester Zeit nach dem Ausscheiden von Helmut Grell der zweite Rücktritt. Die Nachfolge solle in der nächsten Sitzung geregelt werden.

Zahl der Jugendlichen rückläufig

Der FC Rentweinsdorf hatte einen Antrag auf Vereins- und Jugendförderung gestellt, weil nach den Bestimmungen für jeden Jugendlichen ab drei Jahren zur Unterstützung der Übungsleiter ein Zuschuss von zehn Euro gegeben werde.

Dabei musste man auch feststellen, dass die Zahl der Jugendlichen im Verein von 163 im Jahr 2013 auf 118 im Jahr 2018 zurückgegangen ist. Bei derzeit 97 Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr errechnet sich aktuell ein Zuschuss von 970 Euro, dem zugestimmt wurde.

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