Kirchaich
Feuerwehr  

Ein LF 20 passt nach Kirchaich

Die Gemeinde Oberaurach steht vor einigen Anschaffungen für ihre Feuerwehren. Der Kreisbrandrat Ralf Dressel erörterte mit dem Gemeinderat am Donnerstagabend im rathaus Tretzendorf das Für und Wider des Kaufs eines neuen Fahrzeugs.
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Der Fuhrpark der Feuerwehr Kirchaich (im Bild) ist in die Jahre gekommen. Kreisbrandrat Ralf Dressel und Kreisbrandinspektor Georg Pfrang setzten dem Gemeinderat das Thema detailliert auseinander.   Foto: cr
Der Fuhrpark der Feuerwehr Kirchaich (im Bild) ist in die Jahre gekommen. Kreisbrandrat Ralf Dressel und Kreisbrandinspektor Georg Pfrang setzten dem Gemeinderat das Thema detailliert auseinander. Foto: cr
Der Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr Kirchaich ist in die Jahre gekommen. Kreisbrandrat Ralf Dressel und Kreisbrandinspektor Georg Pfrang von der Feuerwehrdienstaufsicht nahmen vor den Mitgliedern des Gemeinderats in Oberaurach zu dem Thema Stellung. Für die Gemeinde Oberaurach steht wohl eine Neuanschaffung an.

Bürgermeister Thomas Sechser (CSU) verwies auf den Handlungsbedarf bei den Großfahrzeugen. Lösch- und Tanklöschfahrzeug sind mit 33 und 35 Jahren doch schon sehr veraltet. Ralf Dressel erläuterte dem Gemeinderat bei seiner Sitzung am Donnerstag das neue Fahrzeugkonzept.

Denn es hat keinen Sinn, die Fahrzeuge 1:1 auszutauschen. Vielmehr hielt er ein größeres Löschfahrzeug, ein LF 20, für die richtige Wahl: Kirchaich liegt im Bereich der Gemeinde Oberaurach eher am Rande.
Die nächst größeren Feuerwehren sind in Eltmann oder sogar erst in Bamberg.

Industrie erhöht das Gefahrenpotenzial

Allerdings liegt durch das Industriegebiet in Kirchaich das Gefahrenpotenzial etwas höher. Dressel wägte den Erwerb eines gebrauchten Autos gegen einen Neuerwerb ab: Ein gebrauchtes Fahrzeug habe auch schon einige Jahre aufzuweisen, meinte er, und müsste auch auf die örtlichen Bedürfnisse umgerüstet werden. Bei einem Neuerwerb sei eine Lieferzeit von bis zu zwölf Monaten einzukalkulieren.

Vorteil beim Neuerwerb: Die Gemeinde muss nur ein Fahrzeug unterhalten. Technisch sollte das Gefährt so ausgerüstet sein, dass die Helfer damit zum Zimmerbrand wie zu einem Verkehrs- oder Industrieunfall ausrücken können. Der Kreisbrandrat schätzte die Kosten auf rund 350 000 Euro. An Zuschuss seien 90 000 Euro zu erwarten, wie Dressel sagte.

Die Gemeinde müsse sich kurzfristig Gedanken machen, was tragbar ist, denn auch in den anderen Gemeindeteilen von Oberaurach sei manches Fahrzeug in die Jahre gekommen.

Abschließend beantwortete Ralf Dressel die Fragen aus dem Gremium, die sich auch auf die Alarmierung oder den Einsatz einer Wärmebildkamera bezogen. Aber auch die Frage nach zwei größeren Stationen der Feuerwehren stand im Raum - sie bestehen mit Kirchaich und Unterschleichach bereits.

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